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Dax rutscht Richtung 25.000 Punkte – Iran-Risiko und Bilanzsorgen bremsen

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Dax rutscht Richtung 25.000 Punkte – Iran-Risiko und Bilanzsorgen bremsen

Die viel beachtete 25.000-Punkte-Marke geriet in Frankfurt zum Börsenschluss wieder ins Wanken: Nach kräftigen Vortagesgewinnen drehte der DAX am Donnerstag ins Minus und schloss 0,93 Prozent tiefer bei 25.043,57 Punkten. Im späten Handel fiel das Börsenbarometer zeitweise erneut unter 25.000 Zähler, hielt sich am Ende aber knapp darüber. Auch der MDax gab nach und verlor 0,83 Prozent auf 31.479,01 Punkte.

Für Zurückhaltung sorgten vor allem geopolitische Risiken und enttäuschend aufgenommene Unternehmenszahlen. Im Fokus stand die wachsende Sorge vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran; zudem dämpften Hinweise aus dem Protokoll der US-Notenbank auf anhaltende Inflationsrisiken die Zinssenkungsfantasie.

Auf Einzeltitelebene drückte vor allem Airbus auf den Leitindex: Die Aktie sackte nach einem vorsichtigeren Ausblick beim Produktionshochlauf auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember ab und büßte zum Handelsende 6,7 Prozent ein. Vonovia gehörte dagegen nach einer Hochstufung durch Morgan Stanley mit plus 1,6 Prozent zu den besseren DAX-Werten.

Im MDax gerieten Freenet nach einer Verkaufsempfehlung deutlich unter Druck (mehr als minus 8 Prozent). Ebenfalls stark abwärts ging es für Flatexdegiro (minus 8,6 Prozent) trotz höheren Dividendenvorschlags; Krones verlor nach Zahlen 7,1 Prozent, während Knorr-Bremse nach Geschäftszahlen 4,2 Prozent gewann.

Europaweit zeigte sich ebenfalls ein vorsichtiger Grundton: Der Stoxx Europe 600 schloss 0,5 Prozent schwächer bei 625,33 Punkten, wobei unter anderem Minen- und Versorgerwerte zu den Verlierern zählten. Airbus stand auch hier im Mittelpunkt; Nestlé legte nach Quartalszahlen zu.

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