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DAX scheitert erneut an 25.000 Punkten – Iran-Deal verliert Zugkraft

DAX scheitert erneut an 25.000 Punkten – Iran-Deal verliert Zugkraft

Die Euphorie über eine mögliche Einigung im Iran-Konflikt ist an den Märkten spürbar verflogen. Je länger der Handelstag andauerte, desto deutlicher traten die Schwächen des vermeintlichen Abkommens zwischen den USA und dem Iran zutage. Unklar bleibt nicht nur der genaue Inhalt der Vereinbarung, sondern auch, ob eine formelle Unterzeichnung noch in dieser Woche erfolgen wird. Experten warnen zudem, dass der aktuelle Deal lediglich den Auftakt zu einer Reihe weiterer, deutlich schwierigerer Verhandlungsrunden darstellt.

Der DAX, der am Morgen noch vielversprechend über der Marke von 25.100 Punkten gehandelt wurde, konnte diesen Schwung nicht in den Abend retten. Am Ende stand ein mageres Plus von 0,07 Prozent zu Buche – der deutsche Leitindex schloss bei 24.910 Punkten. Damit ist es dem DAX nun zum zweiten Mal in Folge nicht gelungen, die psychologisch wichtige Schwelle von 25.000 Punkten nachhaltig zu überwinden. Am Vortag war er mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent bei 24.894 Punkten aus dem Handel gegangen.

Besonderes Augenmerk der Marktteilnehmer gilt weiterhin dem Ölpreis. Selbst wenn die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt – wieder vollständig freigegeben würde, dürfte der Öltransport nur schrittweise wieder anlaufen. Reedereien gehen davon aus, dass die Wiederherstellung des Vertrauens in die Route Wochen in Anspruch nehmen wird. Kriegsschäden an der Infrastruktur erschweren eine schnelle Normalisierung zusätzlich. Immerhin: Der Brent-Rohölpreis gab im Tagesverlauf spürbar nach und fiel von rund 83 auf 80 Dollar pro Barrel.

An der Wall Street setzte sich derweil die Rekordrally fort. Der Dow Jones profitierte im frühen Handel vor allem von den sinkenden Energiepreisen und kletterte auf neue historische Höchststände jenseits der Marke von 52.000 Punkten.

Im Fokus steht nun der morgige Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve. Die zuletzt erhöhten Energiepreise hatten auch in den USA für einen merklichen Inflationsschub gesorgt. Die Mehrheit der Marktteilnehmer rechnet jedoch damit, dass die Fed unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh keine Zinsänderung vornehmen wird. „Die Notenbanker rund um den neuen Fed-Chef Kevin Warsh werden sich wohl in Zurückhaltung üben und damit den Markterwartungen entsprechen

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