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DAX tritt auf der Stelle: Iran-Krieg bremst Aufwärtsdrang

DAX tritt auf der Stelle: Iran-Krieg bremst Aufwärtsdrang

Der Iran-Krieg bleibt das beherrschende Thema an den deutschen Aktienmärkten – und er verhindert, dass positive Nachrichten aus der Wirtschaft wirklich zünden. Weder die nachlassende Inflation in Deutschland noch der anhaltende KI-Boom an der Wall Street reichten aus, um den DAX auf ein neues Rekordhoch zu hieven.

Der deutsche Leitindex startete am Morgen noch vielversprechend und tastete sich bis auf 25.241 Punkte vor – doch das Rekordhoch bei 25.507 Punkten blieb außer Reichweite. Am Ende schloss der DAX bei 25.104 Punkten, ein mageres Plus von 0,1 Prozent. Der MDAX der mittelgroßen Werte zeigte sich etwas freundlicher und beendete den Handel bei 33.352 Punkten mit einem Aufschlag von 0,34 Prozent.

Iran-Konflikt: Waffenruhe ohne Friedensplan

Der entscheidende Hemmschuh für eine nachhaltige Erholung bleibt die ungelöste Lage im Iran-Krieg. Zwar haben sich Iran und die USA Medienberichten zufolge auf eine Grundsatzerklärung zur Verlängerung der Waffenruhe geeinigt – doch ein tragfähiger Friedensplan ist das noch lange nicht. Die Sperrung der Straße von Hormus heizt die Energiekrise weiter an und belastet die Wirtschaft erheblich.

Marktbeobachter Timo Emden von Emden Research bringt es auf den Punkt: „Die Entwicklung wirkt weiter wie ein politisches Tauziehen ohne klare Auflösung, in dem sich Hoffnungen und Rückschläge abwechseln.

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