DAX verliert 1,33% – Bayer glänzt, Adidas stürzt ab
Der deutsche Leitindex DAX schloss am Montag deutlich im Minus. Schwäche in den Sektoren Software, Technologie und zyklische Konsumgüter belastete den Markt.

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Montag von seiner schwachen Seite. Der DAX verlor zum Handelsschluss 1,33 Prozent, während der MDAX mit minus 1,41 Prozent und der TecDAX mit minus 1,94 Prozent noch deutlicher nachgaben.
Bayer überrascht mit Kurssprung
Gegen den Trend entwickelte sich die Bayer-Aktie als klarer Tagessieger im DAX. Die Papiere des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns schossen um 6,95 Prozent auf 44,40 Euro nach oben und markierten damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Auch Deutsche Telekom konnte sich dem negativen Marktumfeld entziehen und legte um 1,96 Prozent auf 27,58 Euro zu. Rheinmetall rundete die Top-Drei mit einem Plus von 0,95 Prozent auf 1.920,00 Euro ab.
Adidas auf Jahrestiefststand
Auf der Verliererseite dominierte Adidas mit einem Kurssturz von 5,19 Prozent auf 151,55 Euro. Der Sportartikelhersteller markierte damit ein neues 52-Wochen-Tief. Porsche Automobil Holding verlor 3,73 Prozent auf 36,11 Euro, während Siemens Healthineers um 3,56 Prozent auf 44,65 Euro nachgab.
MDAX und TecDAX unter Druck
Im MDAX stach Aurubis mit einem Anstieg von 2,45 Prozent auf 150,50 Euro positiv hervor. Die Aktie erreichte damit ein neues Allzeithoch. Auf der Verliererseite fiel Lanxess mit minus 5,71 Prozent auf 16,68 Euro besonders negativ auf. Carl Zeiss Meditec verlor 4,87 Prozent auf 37,52 Euro.
Marktbreite deutlich negativ
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Zur AktienanalyseDie Marktbreite fiel eindeutig negativ aus: An der Frankfurter Börse standen 489 Verlierern nur 147 Gewinner gegenüber, 28 Titel schlossen unverändert. Dies unterstreicht die schwache Grundstimmung am deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart.
Technologiewerte besonders schwach
Im TecDAX zählte Siltronic mit minus 4,98 Prozent auf 52,50 Euro zu den größten Verlierern. Evotec gab um 4,88 Prozent auf 6,00 Euro nach. Lediglich Drägerwerk konnte mit plus 2,56 Prozent auf 92,00 Euro gegen den Abwärtstrend schwimmen.


