Delta Air Lines verlängert Flugstopp nach Tel Aviv bis Monatsende
Die US-Airline setzt ihren New York-Tel Aviv-Betrieb wegen eskalierender Nahostkonflikte weiter aus.

Delta Air Lines hat am Donnerstag die Verlängerung der Flugaussetzung zwischen New York und Tel Aviv bis Ende August bekanntgegeben. Hintergrund sind die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, die den internationalen Luftverkehr seit Ende Februar erheblich beeinträchtigen.
Auslöser der Krise waren US-amerikanische und israelische Angriffe auf den Iran, die Vergeltungsschläge sowie weitreichende Luftraumsperrungen in der Region nach sich zogen. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften haben seitdem ihre Verbindungen nach Israel und zu wichtigen Drehkreuzen am Persischen Golf eingestellt oder auf längere Ausweichrouten umgeleitet.
Betrieb zwischen New York und Atlanta betroffen
Delta hatte die Verbindung zwischen dem John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York und dem Ben Gurion Airport in Tel Aviv bereits Ende Februar als direkte Reaktion auf den Konflikt unterbrochen. Nun wurde die Aussetzung offiziell bis zum 31. August verlängert.
Zusätzlich verschiebt Delta die Wiederaufnahme ihrer Flüge von Atlanta nach Tel Aviv auf den 4. August. Damit sind gleich zwei wichtige US-Abflugdrehkreuze der Airline von den Einschränkungen betroffen.
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Zur AktienanalyseDie Entscheidung spiegelt die Haltung vieler internationaler Carrier wider, die angesichts von Regierungsrestriktionen und einer laufenden Neubewertung der Sicherheitslage im Nahen Osten auf Vorsicht setzen. Für Reisende aus Deutschland, die über die USA nach Israel fliegen wollten, bedeutet dies weitere Planungsunsicherheit.


