Denver und Honolulu: Überhitzte Immobilienmärkte werden wieder erschwinglicher
Zwei US-Städte bieten Hoffnung für Hauskäufer – trotz weiterhin schwierigem Immobilienmarkt nach der Pandemie.

Denver und Honolulu entwickeln sich zu seltenen Lichtblicken im amerikanischen Immobilienmarkt. Für den durchschnittlichen Hauskäufer werden diese beiden Städte zunehmend erschwinglicher – eine Entwicklung, die in der aktuellen Marktlage alles andere als selbstverständlich ist. Dies geht aus einem im Mai veröffentlichten Bericht der National Association of Realtors und Realtor.com hervor, der Daten bis einschließlich März auswertet.
Der US-Immobilienmarkt bleibt insgesamt schwierig. Zwar wurden in den letzten Jahren landesweit mehr Immobilien zum Verkauf angeboten, doch dieser Anstieg des Angebots löst das grundlegende Problem nicht. Der massive Preisschub nach der Pandemie sorgt dafür, dass viele dieser Angebote für lokale Käufer schlicht zu teuer sind – die Einkommen halten mit den gestiegenen Preisen nicht Schritt.
Angebot allein löst das Erschwinglichkeitsproblem nicht
Das zentrale Problem des US-Immobilienmarktes liegt in der Schere zwischen Preisen und Einkommen. Mehr verfügbare Objekte bedeuten nicht automatisch, dass sich lokale Käufer diese auch leisten können. Gerade in Städten, die während der Pandemie einen besonders starken Preisanstieg erlebt haben, bleibt die Erschwinglichkeit eine große Herausforderung für Normalverdiener.
Denver und Honolulu stechen vor diesem Hintergrund positiv hervor. Sie gehören laut dem Bericht zu den wenigen Märkten, in denen sich die Erschwinglichkeit für den durchschnittlichen Hauskäufer spürbar verbessert. Für deutsche Anleger und Beobachter des US-Immobilienmarktes ist diese Entwicklung bemerkenswert, da beide Städte in der Vergangenheit zu den besonders teuren und begehrten Märkten der USA zählten.
Bericht von National Association of Realtors und Realtor.com
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Zur AktienanalyseDie Datengrundlage liefert ein gemeinsamer Bericht der National Association of Realtors – dem größten Immobilienverband der USA – und des Portals Realtor.com. Der im Mai veröffentlichte Report wertet Marktdaten bis einschließlich März aus und gibt damit einen aktuellen Überblick über die Lage in verschiedenen amerikanischen Städten und Regionen.
Für Privatanleger, die den US-Immobilienmarkt im Blick behalten, zeigt der Bericht: Die Erholung der Erschwinglichkeit verläuft ungleichmäßig. Während einige Märkte wie Denver und Honolulu Fortschritte machen, bleibt die Gesamtlage in weiten Teilen des Landes angespannt. Der nachhallende Preiseffekt der Pandemiejahre prägt den Markt weiterhin nachhaltig.


