Deutsche-Bank-Chef Sewing erzielt 20 Prozent Rendite mit Aktienpaket
Christian Sewing hat ein Aktienpaket der Deutschen Bank im Wert von 15 Millionen Euro aufgebaut – mit beeindruckenden Ergebnissen.

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, hat sein persönliches Engagement in das eigene Unternehmen mit außergewöhnlichem Erfolg belohnt bekommen. Der Bankchef baute ein Aktienpaket im Wert von 15 Millionen Euro auf und erzielte damit eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 20 Prozent. Damit hat sich seine vielzitierte Strategie, „sein Geld dort einzusetzen, wo sein Wort gilt", als äußerst lukrativ erwiesen.
Besonders bemerkenswert ist die Kursentwicklung der Deutschen-Bank-Aktie in diesem Zeitraum: Der Kurs versechsfachte sich, was Sewings persönliches Investment zu einem der sichtbarsten Zeichen seiner Überzeugung in die Erholung des Instituts macht. Für Aktionäre und Beobachter des deutschen Bankensektors ist dies ein starkes Signal – der Chef des Hauses hat nicht nur mit Worten, sondern auch mit eigenem Kapital auf den Turnaround gesetzt.
Sewing trat im Jahr 2015 in den Vorstand der Deutschen Bank ein. Vor acht Jahren, im April 2018, übernahm er nach einem erbitterten Machtkampf im Führungsgremium den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Seitdem hat er das Institut durch eine tiefgreifende Restrukturierungsphase geführt, die unter anderem den Rückzug aus bestimmten Geschäftsbereichen und einen massiven Stellenabbau umfasste.
Sewings Wette auf die Deutsche Bank
Die Versechsfachung des Aktienkurses seit Sewings Amtsantritt als CEO ist ein bemerkenswerter Kontrast zu den turbulenten Jahren zuvor. Die Deutsche Bank hatte jahrelang mit Rechtsstreitigkeiten, Milliardenstrafen und Zweifeln an ihrer Geschäftsstrategie zu kämpfen. Dass der Aktienkurs sich in dieser Zeit so stark erholen konnte, gilt als Beleg für den eingeschlagenen Sanierungskurs.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseFür private Anleger ist Sewings persönliches Investment ein interessantes Signal: Wenn der Vorstandsvorsitzende selbst in erheblichem Umfang Aktien des eigenen Unternehmens hält, zeigt das ein hohes Maß an Vertrauen in die weitere Entwicklung des Unternehmens. Solche Insiderkäufe werden an den Finanzmärkten traditionell als positives Zeichen gewertet.
Mit einem Aktienpaket im Wert von 15 Millionen Euro gehört Sewing zu den Bankchefs, die ihr persönliches Vermögen besonders stark an das Schicksal des eigenen Unternehmens geknüpft haben. Die durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 20 Prozent übertrifft dabei die Performance vieler klassischer Anlageklassen deutlich und unterstreicht, wie stark sich die Deutsche Bank unter seiner Führung an der Börse erholt hat.


