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Deutsche Regierung fordert Behörden zur Schließung ihrer Facebook-Seiten auf

Der Social Media Gigant ist einigen Anforderungen der Regierung bisher nicht nachgekommen.

Deutsche Regierung fordert Behörden zur Schließung ihrer Facebook-Seiten auf

Deutsche Behörden wurden aufgefordert, ihre Facebook, Inc. (NASDAQ: FB) Seiten zu schließen. Im Mai forderte Ulrich Kelber Regierungsbehörden auf, ihre Seiten auf Facebook zu schließen. Der Grund für die Aufforderung, ihre Facebook-Seiten zu schließen, ist, dass Facebook es nicht schafft, ihre Probleme zu lösen. Die andauernden Probleme mit der Einhaltung des Datenschutzes in Bezug auf Facebook sind ebenfalls der Grund. In einem Brief an die Regierung warnte Kelber die staatlichen Stellen vor Vollstreckungsmaßnahmen, wenn sie ihre Facebook-Seiten nicht bis Januar 2022 schließen. Obwohl der BfDi, Kelbers Behörde, keine Seite auf Facebook hat, erscheint sein Name, wenn jemand versucht, ihn auf Facebook zu suchen. Viele Behörden betreiben Facebook-Seiten, darunter auch die Seite des Gesundheitsministeriums mit über 760.000 Followern. Das Ignorieren von Datenschutzgesetzen und Erwartungen an die Privatsphäre ist für Facebook nicht neu.  Kelber erklärte, dass er es vermeidet, gegen die Seiten verschiedener Ministerien auf Facebook vorzugehen; die Seiten der öffentlichen Einrichtungen beunruhigen ihn jedoch, da sie die Bürger betreffen. In seinem Brief erklärte er, dass staatliche Stellen sich an die Gesetze des Datenschutzes halten müssen. Er sagte, dass Facebook keine Änderungen in seinen Richtlinien vorgenommen hat. Er argumentierte, dass Facebook die Allgemeine Datenschutzverordnung der EU nicht einhält.  Im Juni 2018 entschied das oberste Gericht Europas, dass der Administrator der Fanpage auf Facebook auch für die auf der Seite geposteten Daten verantwortlich ist. Das Problem ist, dass Facebook den Betreibern von Seiten keine ausreichenden Informationen darüber zur Verfügung stellt, wie das Unternehmen die Daten der Nutzer verarbeitet. Dies hat zur Folge, dass Seitenbetreiber auf Facebook die Regeln & Vorschriften der GDPR nicht einhalten. So sind Seitenbetreiber beispielsweise nicht in der Lage, die Follower ihrer Facebook-Seite über die Datenverarbeitung zu informieren. Darüber hinaus sind Betreiber von Facebook-Seiten auch nicht in der Lage, eine weitergehende Verarbeitung der Follower ihrer Seiten durch Facebook abzuschalten. Der BfDi favorisiert im Jahr 2019 Twitter, da die Plattform mehr Sicherheitsmerkmale als Facebook bietet.

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