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Deutsche Solarbranche kämpft um Überleben

Forderungen nach Förderung und Mindestanteil für heimische Produktion werden laut

Deutsche Solarbranche kämpft um Überleben

Die deutsche Solarindustrie steckt in einer Krise, da sie mit der preisgünstigen Konkurrenz aus China zu kämpfen hat. In einem Zehn-Punkte-Plan haben Vertreter von Unternehmen und Bundesländern neue Fördermaßnahmen diskutiert, um die heimische Produktion zu stärken. Ein zentraler Punkt des Plans ist die Einführung eines Mindestanteils an lokaler Produktion für diejenigen, die staatliche Fördergelder erhalten möchten.

Die gestiegenen Preise für Solarmodule in Europa haben die deutsche Solarindustrie stark belastet. Chinesische Hersteller verkaufen ihre Module hier zu Preisen, die bis zu 50 Prozent unter den Produktionskosten europäischer Unternehmen liegen. Dies hat dazu geführt, dass einige deutsche Unternehmen wie der Waferhersteller Norwegian Crystals Insolvenz anmelden mussten.

Der Zehn-Punkte-Plan sieht vor, dass Unternehmen einen bestimmten Teil ihrer Solarmodule in Europa produzieren müssen, um staatliche Fördergelder zu erhalten. Diese Maßnahme soll europäische Solarprodukte vorübergehend unterstützen, bis europäische Fabriken mit den asiatischen Mitbewerbern mithalten können.

Die Bundesregierung prüft bereits verschiedene Hilfsmaßnahmen für die Branche, darunter auch handelsrechtliche und förderpolitische Optionen. In EU-Kreisen und Berlin wurde auch die Möglichkeit von Strafzöllen auf chinesische Solarmodule diskutiert, jedoch ohne Zustimmung aus der Wirtschaft. Die Branche spricht sich klar gegen Strafzölle aus und fordert stattdessen Maßnahmen zur Stärkung der heimischen Solarindustrie.

Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen sind die Einführung von "Resilienz-Auktionen", bei denen neben dem Preis auch andere Kriterien wie ein Mindestanteil an europäischer Wertschöpfung berücksichtigt werden. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die heimische Solarindustrie zu stärken und die Energiewende in Europa voranzutreiben.

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