Deutschland schickt 13 Kampfflugzeuge nach Australien
Die Maschinen werden dort an internationalen Übungen teilnehmen – in einer Zeit zunehmender Spannungen.

Deutschland entsendet dreizehn Militärflugzeuge nach Australien. Die Maschinen werden dort an internationalen Übungen teilnehmen, und das in einer Zeit zunehmender Spannungen.
Am Montag starteten sechs Eurofighter von Neuburg an der Donau in Süddeutschland aus. Die Kampfflugzeuge werden auf der dreitägigen Reise von drei A330-Tankflugzeugen unterstützt. Die Route führt die Kampfflugzeuge unter anderem an Japan und Südkorea vorbei, und insgesamt werden sie fast 200 Mal in der Luft betankt, sagte der deutsche Luftwaffengeneral Ingo Gerhartz vor Reportern. Zusammen mit vier weiteren A400M-Transportflugzeugen nehmen die Deutschen an der Übung "Pitch Black" in Australien teil, an der mehr als fünfzehn weitere Länder beteiligt sind.
Auf die Frage, ob die Militärflugzeuge das Südchinesische Meer oder die Straße von Taiwan überfliegen würden, zwei Gebiete, die in letzter Zeit im Mittelpunkt der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und China standen, antwortete Gerhartz, dass die Luftwaffe "zivile Luftverkehrsrouten" benutzen würde und dass kein Durchflug durch die Straße von Taiwan geplant sei. Das Südchinesische Meer, Taiwan, das sind eindeutig die Engpässe in der Region. Wir werden in einer Höhe von mehr als zehn Kilometern fliegen und kaum das Südchinesische Meer durchqueren". Nach Ansicht von Gerhartz, dem sich der australische Botschafter in Deutschland anschloss, gibt es daher keinen Grund für China, die deutsche Präsenz als Bedrohung zu interpretieren. Wir streben eine Region an, die stabil, friedlich und wohlhabend ist, ein strategisches Gleichgewicht, in dem jedes Land seine eigenen souveränen Entscheidungen treffen kann", sagte Botschafter Philip Green.
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Zur AktienanalyseIm vergangenen Jahr fuhr zum ersten Mal seit fast zwanzig Jahren wieder ein deutsches Kriegsschiff in das Südchinesische Meer. Damit scheint sich Deutschland den anderen westlichen Ländern anzuschließen, die ihre militärische Präsenz in der indopazifischen Region angesichts der weiter zunehmenden Spannungen mit China verstärken. Mit seiner Beteiligung scheint Deutschland nun seinen Schwerpunkt auf diesem Gebiet unterstreichen zu wollen.


