ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Devon Energy verfehlt Gewinnerwartung knapp

Erdgaslieferverträge abgeschlossen, Produktion gesteigert, Investitionen für 2025 leicht gesenkt

Devon Energy verfehlt Gewinnerwartung knapp

Devon Energy hat im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten knapp verfehlt. Das Unternehmen mit Sitz in Oklahoma City erzielte einen bereinigten Gewinn von 84 Cent pro Aktie und blieb damit geringfügig unter der Prognose von 85 Cent, wie aus Daten von LSEG hervorgeht. Gleichzeitig gab der Schieferölproduzent bekannt, zwei langfristige Lieferverträge für Erdgas abgeschlossen zu haben.

Im Rahmen dieser Vereinbarungen wird Devon Energy über einen Zeitraum von zehn Jahren täglich 50 Millionen Kubikfuß Erdgas an einen nicht näher genannten Abnehmer liefern. Zudem sicherte sich das CPV Basin Ranch Energy Center eine Versorgung von 65 Millionen Kubikfuß pro Tag über sieben Jahre. Diese Vertragsabschlüsse erfolgen vor dem Hintergrund einer wachsenden Nachfrage nach Erdgas in den USA – sowohl durch den steigenden Stromverbrauch im Inland als auch durch florierende Exportmärkte für verflüssigtes Erdgas.

Der Rückgang des Brent-Ölpreises um mehr als 20 Prozent belastete das Quartalsergebnis des Unternehmens erheblich. Die durchschnittlich realisierten Preise fielen von 78,95 US-Dollar je Barrel im Vorjahr auf 62,97 Dollar. Trotz des Preisverfalls konnte Devon seine Ölproduktion um über 15 Prozent steigern. Die Erdgasförderung legte im Vergleich zum Vorjahr sogar um 22 Prozent auf 1,39 Milliarden Kubikfuß pro Tag zu.

Zur Stärkung der eigenen Finanzlage strebt Devon an, den jährlichen freien Cashflow bis Ende 2026 um eine Milliarde US-Dollar zu erhöhen. Gleichzeitig wurde die Investitionsplanung für das laufende Jahr um 100 Millionen Dollar auf eine Spanne zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Dollar gesenkt. Für die Ölproduktion 2025 rechnet das Unternehmen nun mit einem Volumen zwischen 384.000 und 390.000 Barrel pro Tag – eine leichte Anhebung im Vergleich zur bisherigen Prognose.

Erst einen Tag vor Devons Bekanntgabe hatte auch der Wettbewerber Coterra Energy einen Liefervertrag über 50 Millionen Kubikfuß Erdgas pro Tag mit dem Energiezentrum im Permian-Becken abgeschlossen. Analysten sehen in den strategischen Maßnahmen von Devon Hinweise darauf, dass sich die Portfoliooptimierung des Unternehmens auszuzahlen beginnt.

Devon Energy ErdgasFinanzen

Disclaimer