Disney vor Führungswechsel: Park-Chef D'Amaro soll neuer CEO werden
Verwaltungsrat stimmt nächste Woche über Nachfolge von Bob Iger ab

Der Verwaltungsrat von Walt Disney steht kurz davor, Josh D'Amaro zum neuen Chief Executive Officer zu ernennen. Laut Bloomberg News soll die Abstimmung über den Führungswechsel bereits in der kommenden Woche stattfinden. D'Amaro leitet derzeit als Chairman die äußerst erfolgreiche Themenpark-Sparte des Unterhaltungskonzerns.
Die Nachfolgeplanung bei Disney steht seit Jahren unter intensiver Beobachtung durch Investoren und Analysten. CEO Bob Iger hatte seinen Rücktritt mehrfach verschoben, bevor er 2022 zurückkehrte, um seinen ursprünglichen Nachfolger Bob Chapek zu ersetzen. Chapek war während der Corona-Pandemie unter Druck geraten, als das Geschäft des Konzerns massiv einbrach.
Ein Disney-Sprecher betonte gegenüber Bloomberg, dass der Verwaltungsrat den nächsten CEO noch nicht offiziell ausgewählt habe. Sobald eine Entscheidung getroffen sei, werde diese umgehend kommuniziert. Iger selbst hat Vertrauten mitgeteilt, dass er plant, vor Ablauf seines Vertrags am 31. Dezember 2025 aus dem Tagesgeschäft auszuscheiden.
Erfahrener Manager mit Schlüsselposition
Josh D'Amaro verantwortet als Chairman von Disney Experiences die Disney Parks und Resorthotels in den USA, Europa und Asien. Diese Sparte gilt als wichtigster Umsatztreiber des Konzerns und trägt maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Branchenkenner bescheinigen D'Amaro ein Iger-ähnliches Charisma und ausgeprägte Führungsqualitäten.
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Zur AktienanalyseDas Wall Street Journal berichtete, dass der Verwaltungsrat des Unterhaltungsgiganten nächste Woche in der Konzernzentrale in Burbank, Kalifornien, zusammenkommen wird. Dort soll voraussichtlich über Igers Nachfolge abgestimmt werden. Disney hatte bereits 2024 angekündigt, Anfang 2026 einen Nachfolger für Iger zu benennen – erstmals mit einem offiziellen Zeitplan für die Nachfolgeregelung.
Die Personalie hat große Bedeutung für die Zukunft des traditionsreichen Medien- und Unterhaltungskonzerns. Mit D'Amaro würde ein Manager an die Spitze rücken, der das operative Geschäft aus dem erfolgreichsten Geschäftsbereich heraus kennt und bereits unter Beweis gestellt hat, dass er große Organisationen führen kann.

