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Dollar erholt sich nach Warsh-Spekulationen – Wochenverlust bleibt bestehen

Fed-Kandidat Kevin Warsh sorgt für Kursaufschwung beim Greenback am Freitag

Dollar erholt sich nach Warsh-Spekulationen – Wochenverlust bleibt bestehen

Der US-Dollar verzeichnete am Freitag Kursgewinne, nachdem die Spekulationen um Kevin Warsh als möglichen neuen Vorsitzenden der Federal Reserve zugenommen hatten. Trotz der positiven Tagesentwicklung steuerte der Greenback auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu.

Um 11:15 Uhr deutscher Zeit notierte der Dollar-Index, der die US-Währung gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, im Plus. Die Erholung erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration.

Die Märkte reagierten sensibel auf Äußerungen und Spekulationen rund um die künftige Führung der US-Notenbank. Kevin Warsh gilt als einer der Favoriten für den Posten des Fed-Vorsitzenden und wird von Marktteilnehmern als eher geldpolitisch straff eingeschätzt.

Wochenverlust trotz Freitagserholung

Die kurzfristige Erholung am Freitag konnte die negativen Wochentendenzen nicht vollständig ausgleichen. Analysten führen die Schwäche des Dollars in dieser Woche auf mehrere Faktoren zurück:

• Unsicherheit über die geldpolitische Ausrichtung der Fed • Unklarheit bezüglich der Handelspolitik unter Trump • Gewinnmitnahmen nach der vorherigen Dollar-Stärke • Zurückhaltende Positionierung vor wichtigen Wirtschaftsdaten

Für deutsche Anleger bedeutet die Dollar-Schwäche eine relative Stärkung des Euro, was Exporte in die USA verteuert, aber Importe und Reisen günstiger macht. Die weitere Entwicklung des Greenback dürfte maßgeblich von den kommenden Personalentscheidungen in der US-Geldpolitik abhängen.

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