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Dollar-Erholung: BofA sieht Fed-Signale als Schlüssel für weitere Entwicklung

US-Dollar gewinnt nach Warsh-Nominierung, doch nachhaltige Trendwende hängt von Notenbank-Kommunikation ab.

Dollar-Erholung: BofA sieht Fed-Signale als Schlüssel für weitere Entwicklung

Der US-Dollar hat sich nach einer längeren Schwächephase zuletzt stabilisiert und konnte in den vergangenen beiden Handelstagen um 1,5 Prozent zulegen. Analysten der Bank of America Securities sehen jedoch weitere Leitlinien der Federal Reserve als notwendig an, bevor sich eine klare Richtung für den Greenback abzeichnet.

Der Dollar-Index, der die US-Währung gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, notierte am Donnerstag bei 97,40 Punkten und damit 0,1 Prozent niedriger. Trotz der jüngsten Erholung liegt der Index seit Jahresbeginn weiterhin rund ein Prozent im Minus. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten summiert sich der Verlust sogar auf nahezu zehn Prozent.

Rückenwind erhielt der Dollar durch die Nominierung von Kevin Warsh als Favorit für den Fed-Vorsitz durch US-Präsident Donald Trump. Die Märkte rechnen damit, dass Warsh eine vorsichtigere Haltung bei Zinssenkungen einnehmen und gleichzeitig eine Reduzierung der Notenbankbilanz anstreben könnte. Diese Erwartung stützt den Dollar kurzfristig.

Technische Indikatoren zeigen Verbesserung

Die Analysten der Bank of America beobachten positive Signale in den quantitativen Indikatoren für den US-Dollar. "Die Options-Skews in wichtigen USD/G10-Währungspaaren haben sich inmitten einer breit angelegten Zunahme der impliziten Volatilitätsniveaus zugunsten des Greenbacks gewendet", erklärte die Bank in ihrer Analyse vom 2. Januar.

Als weiteren stabilisierenden Faktor nennt die BofA den umfangreichen Ausverkauf bei Rohstoffen. Dieser spreche dagegen, den Dollar in der aktuellen Phase weiter unter Druck zu setzen. Die Experten warnen jedoch vor voreiligen Schlüssen hinsichtlich einer nachhaltigen Trendwende.

Für eine klarere Positionierung des Devisenmarktes seien konkretere Aussagen der Federal Reserve notwendig. "Weitere Leitlinien der Fed zum Leitzins und zur Bilanzsumme unter dem nächsten Vorsitzenden wären unserer Ansicht nach wahrscheinlich erforderlich, damit sich der Devisenmarkt auf die nächste größere USD-Bewegung einstellen kann", so die Einschätzung der Bank of America.

Anleger sollten daher die kommenden Fed-Kommunikationen genau verfolgen, um frühzeitig auf mögliche Richtungswechsel beim Dollar reagieren zu können.

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