Dollar gewinnt nach Fed-Signalen – Asiatische Währungen unter Druck
Won und Rupie schwächeln deutlich, während Aussie-Dollar dank robuster Jobdaten gegenhält.

Asiatische Währungen gerieten am Donnerstag unter erheblichen Druck, nachdem die US-Notenbank restriktive Signale sendete. Der südkoreanische Won und die indische Rupie führten die Verliererliste an, während der US-Dollar seine Position festigte. Der US-Dollar-Index legte über Nacht um rund 0,6 Prozent zu und stieg am Donnerstag weitere 0,1 Prozent.
Die Stärke des Greenback belastete die regionalen Währungen spürbar. Vertreter der Federal Reserve hatten zuvor deutlich gemacht, dass die Zinsen länger auf hohem Niveau bleiben könnten. Diese Botschaft ließ Anleger aus risikoreicheren Emerging-Market-Währungen in den sicheren Hafen Dollar flüchten.
Australischer Dollar trotzt dem Abwärtstrend
Gegen den regionalen Trend legte der australische Dollar zu. Robuste Arbeitsmarktdaten aus Down Under stützten die Währung und sorgten für Kaufinteresse. Die starken Beschäftigungszahlen nähren Spekulationen, dass die Reserve Bank of Australia ihre restriktive Geldpolitik fortsetzen könnte.
Die Futures auf den US-Dollar-Index notierten um 23:56 Uhr ET (04:56 Uhr GMT) ebenfalls 0,1 Prozent höher. Händler rechnen damit, dass der Dollar seine Stärke in den kommenden Handelstagen beibehält, solange die Fed an ihrem restriktiven Kurs festhält.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger mit Investments in asiatischen Märkten bedeutet die Dollar-Stärke zusätzliche Währungsrisiken. Besonders exponiert sind Positionen in südkoreanischen und indischen Assets, die aktuell unter doppeltem Druck durch schwächere Lokalwährungen und einen starken Dollar stehen.


