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Dollar gibt Iran-Kriegsprämie ab – kaum Hoffnung auf Erholung

Der US-Dollar verliert den Großteil seiner Krisengewinne, bleibt aber leicht über dem Niveau vor dem Iran-Konflikt.

Dollar gibt Iran-Kriegsprämie ab – kaum Hoffnung auf Erholung

Der US-Dollar-Index (DXY) hat den Großteil seiner Gewinne aus der Iran-Krise wieder abgegeben. Nachdem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eine Flucht in sichere Häfen ausgelöst hatte, war der Index auf ein 10-Monats-Hoch von 100,64 gestiegen – ein Plus von mehr als 3%. Aktuell notiert er bei 98,07 und liegt damit nur noch rund 0,5% über dem Niveau vor Beginn der Kämpfe.

Der Dollar-Index misst die Stärke des US-Dollar gegenüber sechs wichtigen Handelspartnern. Er gilt als wichtiger Gradmesser für die globale Nachfrage nach der amerikanischen Währung. Ein Anstieg signalisiert in der Regel eine erhöhte Risikoaversion an den Märkten, da Anleger in Krisenzeiten häufig in den Dollar als sicheren Hafen flüchten.

Schwaches erstes Halbjahr 2025 für den Dollar

Bereits vor dem Iran-Konflikt befand sich der Dollar in einer ausgeprägten Schwächephase. In der ersten Jahreshälfte 2025 verlor die US-Währung rund 11% an Wert. Als Hauptursache gilt die Zoll-Offensive von Präsident Donald Trump sowie dessen Angriffe auf die – der Quelltext bricht an dieser Stelle ab, weitere Details lagen zum Redaktionsschluss nicht vor.

Der deutliche Rückgang des Dollars im bisherigen Jahresverlauf 2025 ist bemerkenswert, da der US-Dollar traditionell von einer protektionistischen Handelspolitik profitieren kann. Offenbar haben die Märkte die wirtschaftlichen Risiken der Trump'schen Zollpolitik stärker gewichtet als mögliche positive Effekte für die heimische Wirtschaft.

Nur wenige Analysten erwarten weiteren Rückgang

Trotz des Abbaus der Kriegsprämie rechnen nur wenige Marktteilnehmer mit einem deutlich stärkeren Rückgang des Dollars. Die verbleibende Risikoprämie von rund 0,5% gegenüber dem Vorkriegsniveau spiegelt die anhaltende Unsicherheit rund um den Iran-Konflikt wider. Solange geopolitische Spannungen bestehen, dürfte der Dollar als Reservewährung eine gewisse Nachfrage behalten.

Für deutsche Anleger und Exporteure ist die Entwicklung des Dollar-Index von besonderer Bedeutung. Ein schwächerer Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Euro, was die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporte auf dem US-Markt belasten kann. Die Kombination aus geopolitischen Risiken und der US-Handelspolitik macht die Währungsentwicklung derzeit besonders schwer vorhersehbar.

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