Dollar schwächelt trotz robuster US-Arbeitsmarktdaten – Wochenverlust droht
Greenback unter Druck: Dollar-Index fällt um 0,1 Prozent auf 96,7 Punkte.

Der US-Dollar zeigt sich am Donnerstag weiterhin schwach und steuert auf einen deutlichen Wochenverlust zu. Um 09:30 Uhr MEZ notierte der Dollar-Index, der die US-Währung gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen abbildet, 0,1 Prozent niedriger bei 96,7 Punkten. Für die gesamte Handelswoche zeichnet sich damit ein Minus von rund einem Prozent ab.
Überraschend ist diese Entwicklung vor allem deshalb, weil die am Mittwoch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten deutlich besser ausfielen als erwartet. Das Beschäftigungswachstum in den Vereinigten Staaten beschleunigte sich spürbar, was normalerweise den Dollar stützen würde. Doch die erhofften positiven Impulse für den Greenback blieben weitgehend aus.
Starke Jobdaten verpuffen wirkungslos
Die robusten Arbeitsmarktzahlen konnten dem Dollar nur begrenzte Unterstützung bieten. Marktteilnehmer scheinen die positiven Beschäftigungsdaten bereits eingepreist zu haben oder gewichten andere Faktoren derzeit stärker. Die Zurückhaltung der Investoren deutet darauf hin, dass möglicherweise Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Dollar-Stärke im Vordergrund stehen.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger und Unternehmen mit US-Exposure bedeutet die Dollar-Schwäche eine Verteuerung von Importen aus den USA sowie höhere Bewertungen von Dollar-denominierten Investments in Euro. Die weitere Entwicklung dürfte maßgeblich von den kommenden Konjunkturdaten und den Zinssignalen der US-Notenbank Federal Reserve abhängen.


