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Dow Jones fällt 400 Punkte: Alphabet und Tesla brechen ein

Schwache Quartalszahlen von Alphabet und Tesla belasten die US-Börsen am Donnerstag massiv.

Dow Jones fällt 400 Punkte: Alphabet und Tesla brechen ein

Der Dow Jones Industrial Average hat am Donnerstag deutlich nachgegeben und zeitweise mehr als 400 Punkte verloren. Auslöser des breiten Ausverkaufs waren schwache Reaktionen auf die Quartalsergebnisse von Google-Mutter Alphabet (GOOGL) und Elektroautobauer Tesla (TSLA). Beide Aktien brachen nach der Veröffentlichung ihrer Berichte an den Märkten ein.

Kurz nach der Handelseröffnung am Donnerstag notierte der Dow Jones rund 0,8 Prozent im Minus – ein Rückgang von mehr als 400 Punkten. Auch der breit gefasste S&P 500 verlor 0,8 Prozent. Der technologielastige Nasdaq Composite, in dem Alphabet und Tesla besonders stark gewichtet sind, stand ebenfalls deutlich unter Druck.

Quartalszahlen als Belastungsfaktor

Quartalsergebnisse großer Technologiekonzerne haben an der Wall Street traditionell eine starke Signalwirkung. Wenn Schwergewichte wie Alphabet oder Tesla die Erwartungen der Anleger verfehlen oder einen schwachen Ausblick liefern, reagieren die Märkte häufig mit breiten Kursverlusten – auch in anderen Sektoren. Dieser sogenannte „Earnings-Effekt" kann ganze Indizes nach unten ziehen.

Alphabet ist als Mutterkonzern von Google eines der wertvollsten Unternehmen der Welt und ein Schwergewicht im S&P 500 sowie im Nasdaq Composite. Tesla gilt als Leitaktie der Elektromobilitätsbranche und zieht mit seinen Kursbewegungen regelmäßig die Aufmerksamkeit internationaler Investoren auf sich. Kursverluste bei diesen beiden Titeln wirken sich daher überproportional stark auf die großen US-Indizes aus.

Bedeutung für deutsche Anleger

Für deutsche Privatanleger sind Bewegungen an der Wall Street von erheblicher Relevanz. Viele deutsche Depots enthalten US-amerikanische Technologieaktien direkt oder über ETFs, die den S&P 500 oder den Nasdaq abbilden. Ein Rückgang von 0,8 Prozent bei diesen Indizes schlägt sich entsprechend auch in den Portfolios hiesiger Investoren nieder.

Darüber hinaus beeinflusst die Stimmung an den US-Märkten regelmäßig die Eröffnung des deutschen Leitindex DAX am Folgetag. Anhaltende Verluste in New York können so zu einem negativen Handelsstart in Frankfurt führen.

Die Entwicklung an den US-Börsen bleibt damit ein zentraler Taktgeber für das globale Marktgeschehen – und die laufende Berichtssaison dürfte die Volatilität in den kommenden Wochen weiter erhöhen.

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