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Druck auf Immobilienmarkt hält an

Aktuelle Daten des Pfandbriefbankenverbandes belegen weiterhin fallende Preise für Wohnungen und Häuser

Druck auf Immobilienmarkt hält an

In Deutschland hält der Druck auf den Immobilienmarkt weiterhin an, wie neue Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) belegen. Die aktuellen Daten, die am Freitag veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Preise für Häuser und Wohnungen weiterhin sinken. Diese Entwicklung betrifft sowohl den Wohn- als auch den Gewerbeimmobilienmarkt, wobei die regionalen Unterschiede erheblich sind.

Im Bereich der Wohnimmobilien sind die Preise in den sieben größten deutschen Städten im Vergleich zum Vorquartal durchschnittlich um 1,3 Prozent gefallen. Der Rückgang im Jahresvergleich ist jedoch deutlicher. Insbesondere in Frankfurt, München, Köln und Hamburg wurden hohe Preisrückgänge verzeichnet. In Düsseldorf und Berlin fiel der Rückgang etwas geringer aus.

Interessanterweise steigen die Mieten in Deutschland weiter an. Die Neuvertragsmieten sind im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent gestiegen. In den Top-7-Städten lag die Steigerung sogar bei durchschnittlich 5,9 Prozent. Insbesondere in Berlin und München zeigte sich eine starke Zunahme der Neuvertragsmieten.

Im Gewerbeimmobilienbereich sind die Preisrückgänge ebenfalls groß. Die Preise für Gewerbeimmobilien sind im Jahresvergleich um 10,3 Prozent und im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent gesunken. Besonders betroffen sind Einzelhandels- und Büroimmobilien, die einen noch stärkeren Rückgang verzeichneten.

Die Immobilienkrise hat auch Auswirkungen auf den Markt für selbst genutztes Wohneigentum. Hier setzte sich der Preisverfall im dritten Quartal fort, mit einem Minus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und 6,3 Prozent im Jahresvergleich. Die Preise für Mehrfamilienhäuser sowie für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sind ebenfalls gesunken.

Der VDP-Index, der auf tatsächlich realisierten Kaufpreisen und Mieten basiert, liefert aussagekräftige Informationen über die Entwicklung des Immobilienmarktes in Deutschland. Die anhaltenden Preisrückgänge in den verschiedenen Segmenten des Immobilienmarktes lassen darauf schließen, dass eine Trendwende in naher Zukunft nicht zu erwarten ist. Das andauernde Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, kombiniert mit hohen Baukosten und Finanzierungshürden, trägt zu dieser Situation bei.

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