ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Edelmetall-Crash: Gold verliert 1.100 Dollar vom Rekordhoch

Dramatische Talfahrt bei Gold und Silber - DAX startet mit Verlusten in volatilen Februar

Edelmetall-Crash: Gold verliert 1.100 Dollar vom Rekordhoch

Die Edelmetallmärkte erleben einen historischen Einbruch. Gold büßt am Montag weitere sieben Prozent ein, nachdem bereits am Freitag ein massiver Crash den Markt erschütterte. Damit notiert das Edelmetall fast 1.100 Dollar oder knapp 20 Prozent unter dem erst am Donnerstag erreichten Rekordhoch von 5.595 Dollar.

Trotz der dramatischen Verluste liegt der Goldpreis noch leicht über dem Jahresendstand 2025 - ein bemerkenswerter Fakt nach dem 65-prozentigen Kursanstieg im Vorjahr. Silber trifft es noch härter: Der Preis liegt rund 40 Prozent unter dem Rekordhoch von 121,65 Dollar.

Die Turbulenzen erfassen auch die Aktienmärkte. Der DAX wird zum Wochenstart mit Verlusten erwartet, während asiatische Börsen bereits deutlich im Minus notieren. "Schwankungen nehmen zu, Richtungsentscheidungen fallen härter aus", warnen die Analysten von Index Radar. Das Börsenjahr 2026 zeige sich von Beginn an nervöser als gewohnt.

Politische Unsicherheit belastet Märkte

Die Gemengelage aus US-Zolldrohungen und schwachen Konjunktursignalen sorgt für anhaltende Volatilität. Besonders die amerikanischen Drohungen gegenüber dem Iran treiben auch die Ölpreise in die Höhe und verstärken die Unsicherheit an den Rohstoffmärkten.

An der Wall Street drückten gleich mehrere Faktoren auf die Stimmung. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent tiefer bei 48.886 Punkten, während der Nasdaq 0,9 Prozent auf 23.462 Zähler verlor. Die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef und unerwartet hohe Inflationsdaten belasteten zusätzlich.

Investoren werten Warshs Nominierung als Signal für eine straffere Geldpolitik. Der 55-Jährige gilt zwar als Befürworter niedrigerer Zinsen, dürfte aber vor aggressiven Lockerungsschritten zurückschrecken. Zudem hat sich der ehemalige Fed-Gouverneur für eine Reduzierung der Zentralbank-Rolle in der Wirtschaft ausgesprochen.

Japan mit positiven Signalen

Einen Lichtblick liefert Japan: Die Industrieproduktion wuchs so stark wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Zudem deuten Umfragen auf einen klaren Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hin, was weitere Konjunkturprogramme ermöglichen könnte.

Nvidia-Chef beschwichtigt OpenAI-Gerüchte

Nvidia-Chef Jensen Huang wies in Taipeh Berichte über ein Zerwürfnis mit OpenAI zurück. "Es ist Unsinn, dass ich unzufrieden mit dem Partner bin. Wir werden eine riesige Investition in OpenAI tätigen", betonte Huang. Allerdings signalisierte er Abstriche bei der ursprünglich geplanten Investitionssumme.

Die finale Beteiligungshöhe liege in der Entscheidung von OpenAI-Chef Sam Altman. Beide Unternehmen hatten im Herbst eine Absichtserklärung über eine weitreichende Partnerschaft veröffentlicht.

Ereignisreiche Woche voraus

Der Februar startet mit wichtigen Terminen: Neben dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag steht die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank an. Zudem geht die Berichtssaison der Unternehmen in die nächste Runde - ein Mix, der für weitere Volatilität sorgen dürfte.

GoldSilberEdelmetalleDAXNvidiaOpenaiFedKevin WarshVolatilität

Disclaimer