Elon Musks Firmen hoffen auf Trumps Unterstützung
Mehr Staatsaufträge und weniger Kontrollen könnten Vorteile für Musk bringen

Nach der Wahl von Donald Trump zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten verzeichnete insbesondere die Aktie von Tesla einen signifikanten Kursanstieg von rund 15 Prozent. Elon Musk, Gründer und CEO von Tesla, SpaceX und anderen Unternehmen, hatte Trump im Wahlkampf aktiv unterstützt. Es besteht die Möglichkeit, dass dieser politische Schachzug Musk und seinen Firmen in Zukunft zugutekommt, insbesondere durch eine potenziell größere politische Einflussnahme.
Eine der Haupteinnahmequellen für Musks Unternehmen ist staatliche Unterstützung, wobei SpaceX aktuell mit 3,6 Milliarden Dollar im Jahr vom US-Staat subventioniert wird. Diese Gelder stammen überwiegend von der NASA und dem Verteidigungsministerium für Projekte wie Raumtransporte und Satellitendienste, insbesondere durch das Starlink-Netzwerk. Die Wahl Trumps könnte die Chancen erhöhen, dass SpaceX zusätzliche Aufträge erhält. Auch für Musks andere Unternehmen wie X (vormals Twitter) und Tesla könnten sich mehr staatliche Möglichkeiten auftun, obwohl diese bislang deutlich weniger Unterstützung erhalten haben.
Neben den Aufträgen gibt es jedoch auch staatliche Ermittlungen gegen Musks Firmen. So wird SpaceX vorgeworfen, Arbeitsrechte verletzt zu haben, und Tesla steht im Fokus des Justizministeriums bezüglich der Autopilot-Funktionen. Die Börsenaufsicht untersucht zudem, ob Musk möglicherweise Gelder von Tesla für private Zwecke genutzt hat. Sollte Musk durch seine Nähe zu Trump mehr Einfluss auf diese Behörden gewinnen, könnten die Ermittlungen möglicherweise abgeschwächt oder eingestellt werden. Dies könnte eine deutliche Kostensenkung für Musks Unternehmen bedeuten.
Ein zusätzlicher Vorteil für Musk könnte sich durch Wettbewerbsveränderungen ergeben. Beispielsweise könnte sein Unternehmen xAI, das eine Bewertung von 40 Milliarden Dollar anstrebt, von strengeren Auflagen gegen Wettbewerber wie OpenAI profitieren. Auch im Bereich der Solarenergie könnte Musk profitieren, falls unter Trump höhere Strafzölle auf chinesische oder europäische Solarpanels eingeführt werden. Dies könnte die Konkurrenz einschränken und seine Position im Solarmarkt stärken.
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Zur AktienanalyseEin besonders ambitioniertes Ziel könnte es sein, die Plattform X zu einer „App für alles“ zu entwickeln, ähnlich der chinesischen WeChat. Aktuell existieren jedoch in den USA strengere regulatorische Hürden, die eine solche Verwirklichung erschweren. Unter einer Trump-Regierung könnten diese Hürden jedoch gelockert werden, was Musk neue Möglichkeiten eröffnen könnte, X in eine multifunktionale Plattform zu verwandeln und möglicherweise die bisherigen Verluste zu kompensieren.


