Eni setzt Aktienrückkäufe zum Jahresstart fort
Konzern erwirbt Ende Dezember eigene Anteile im Wert von 30 Millionen Euro

Der italienische Energiekonzern Eni S.p.A. hat den Rückkauf eigener Stammaktien fortgesetzt. Wie das Unternehmen mitteilte, erwarb es im Zeitraum vom 22. bis 23. Dezember insgesamt rund 1,9 Millionen eigene Aktien. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 16,0207 Euro je Aktie, womit sich der Gesamtwert der Transaktion auf etwa 30,0 Millionen Euro belief. Der Rückkauf erfolgte im Rahmen der laufenden Maßnahmen zur Verwaltung der Kapitalstruktur des Konzerns.
Nach Abschluss dieser Transaktion hält Eni nun insgesamt rund 187,8 Millionen eigene Aktien. Dieser Bestand entspricht etwa 6,0 Prozent des gesamten Grundkapitals des Unternehmens. Eigene Aktien werden von börsennotierten Gesellschaften häufig für unterschiedliche Zwecke eingesetzt, etwa zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen, zur Reduzierung der ausstehenden Aktienzahl oder im Zusammenhang mit strategischen Finanzmaßnahmen.
Die Aktie von Eni zeigte sich zum Handelsende an der Borsa Italiana am 2. Januar fester. Der Kurs schloss bei 16,36 Euro und verzeichnete damit ein Plus von 1,38 Prozent. Auf Fünf-Tages-Sicht ergab sich ein Kursanstieg von 2,52 Prozent. Seit Jahresbeginn legte das Papier ebenfalls um 1,38 Prozent zu. Der Handelstag endete um 17:45 Uhr Ortszeit, nachdem der Markt regulär geschlossen hatte.
Eni ist als integriertes Energieunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Öl- und Gasindustrie tätig. Dazu zählen Exploration, Förderung und Verarbeitung von Erdöl und Erdgas ebenso wie Aktivitäten in der Stromerzeugung, in der Raffination sowie im chemischen Bereich. Darüber hinaus ist der Konzern in der Entwicklung erneuerbarer Energien und in Projekten der Kreislaufwirtschaft engagiert.
Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 32.000 Mitarbeiter und ist in zahlreichen Ländern aktiv. Die geografische Diversifizierung sowie die Kombination aus traditionellen und neuen Energieformen gelten als zentrale Elemente der Unternehmensstrategie. Für Ende Februar ist die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 angekündigt, die weitere Einblicke in die operative und finanzielle Entwicklung liefern dürfte.
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Zur AktienanalyseDer jüngste Aktienrückkauf reiht sich in mehrere ähnliche Maßnahmen ein, die Eni in den vergangenen Wochen umgesetzt hat. Bereits zuvor hatte das Unternehmen weitere Rückkäufe im Umfang von mehreren Dutzend Millionen Euro gemeldet. Diese Schritte unterstreichen die fortgesetzte Aktivität des Konzerns auf dem Kapitalmarkt zu Beginn des neuen Jahres.

