Ermittlungen gegen Sony Music Manager
Vorwürfe gegen Lieberberg wegen respektlosen Verhaltens und Vetternwirtschaft

Daniel Lieberberg, Europachef bei Sony Music Entertainment, steht im Mittelpunkt einer internen Untersuchung. Die Rechtsabteilung von Sony Music hat Ermittlungen gegen Lieberberg eingeleitet, ausgelöst durch Beschwerden von Mitarbeitern. Diese werfen ihm respektloses und unbeherrschtes Verhalten vor. Es wird berichtet, dass Lieberberg Mitarbeiter regelmäßig verbal angegriffen und Frauen unaufgefordert zur Begrüßung geküsst haben soll.
Der Anwalt von Daniel Lieberberg hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Sony Music erklärte, dass Beschwerden umgehend und gewissenhaft nachgegangen wird und dass die internen Ermittlungen andauern.
Die Musikbranche, in der persönliche Beziehungen und subjektive Meinungen eine große Rolle spielen, wird durch diesen Fall ins Rampenlicht gerückt. Lieberberg, der zuvor bei Universal Music Germany tätig war, ist ein einflussreicher Entscheider. Sony Music betreut unter seiner Führung verschiedene bekannte Künstler und hat seine Europazentrale nach Berlin verlegt.
Einige Mitarbeiter beschreiben die Arbeitsatmosphäre unter Lieberberg als belastend und berichten von psychischen Belastungen. Vor allem weibliche Mitarbeiter beklagen sich über unangemessene Begrüßungen und ein Klima der Angst. Gleichzeitig gibt es auch positive Stimmen, die Lieberberg als charmant und begeisterungsfähig darstellen.
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Zur AktienanalyseDie Untersuchung umfasst auch Vorwürfe der Vetternwirtschaft. Eine Berliner Firma, an der Lieberberg beteiligt ist, soll von Sony Music bevorzugt behandelt worden sein. Lieberbergs Anwalt bestreitet jegliches compliancewidriges Verhalten seines Mandanten. Die laufende Untersuchung soll Klarheit über die Vorwürfe bringen.


