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EU Gold Mining bestätigt Goldmineralisierung bei Kimoukro-Projekt in Elfenbeinküste

Erste Diamantbohrungen auf dem Goldprojekt Kimoukro liefern hochgradige Abschnitte – sichtbares Gold in zwei Bohrlöchern entdeckt.

EU Gold Mining bestätigt Goldmineralisierung bei Kimoukro-Projekt in Elfenbeinküste

EU Gold Mining hat die Ergebnisse seines ersten Diamantbohrprogramms auf dem Goldprojekt Kimoukro in der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) veröffentlicht. Das Programm wurde von der vollständig im Besitz des Unternehmens befindlichen ivorischen Tochtergesellschaft K Mining durchgeführt und umfasste 17 orientierte Diamantbohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 2.590 Metern.

Das Bohrprogramm war als Erstprüfung von Zielen konzipiert, die aus einer Vielzahl vorgelagerter Untersuchungen hervorgingen. Dazu zählten geologische Kartierungen, Boden- und Schneckenbohrer-Geochemie, Grabenstichproben, handwerkliche Abbautätigkeiten sowie Bodenmagnetik und geophysikalische Messungen mittels induzierter Polarisation und Widerstand.

Hochgradige Goldabschnitte und sichtbares Gold

Das Unternehmen erklärt, dass das Programm die Goldmineralisierung im anstehenden Gestein bei Kimoukro erfolgreich bestätigen konnte. Mineralisierte Strukturen wurden in metasedimentärem Gestein, Granodiorit-Tonalit-Intrusivgestein sowie in lokal vorteilhaften mafischen Gängen durchteuft. Besonders bemerkenswert: In den Bohrkernen der Löcher K26DD002 und K26DD016 wurde sichtbares Gold beobachtet – ein starkes Indiz für eine relevante Goldkonzentration.

Mehrere Bohrlöcher lieferten zusätzliche mineralisierte Intervalle. So wurden in Bohrloch K26DD004 wiederholte Mineralisierungen festgestellt, und in K26DD011 wurde ein zweites Intervall von 2 Metern mit einem Goldgehalt von 1,78 Gramm pro Tonne ab einer Tiefe von 98 Metern durchteuft.

Das erste Bohrprogramm hat laut EU Gold Mining die geologische und strukturelle Interpretation des Projekts wesentlich verfeinert. Die Ergebnisse unterstützen ein Modell, das aus mehreren mineralisierten Strängen, Linsen und hochgradigen Erzausläufern (sogenannten „Shoots") besteht.

Drei Hauptmineralisierungsumgebungen identifiziert

Das Unternehmen identifiziert drei zentrale Mineralisierungsumgebungen auf dem Projekt:

  • Quarz-Karbonat-Serizit-Schergangsysteme in metasedimentärem Gestein
  • In Intrusivgestein eingebettete oder an Intrusivrändern gelegene Mineralisierungen in Verbindung mit alteriertem und lokal mylonitischem Granodiorit-Tonalit
  • Mineralisierte Schergangzonen entlang alterierter mafischer Ganggesteinskontakte

Die Integration der Bohrergebnisse mit Oberflächengeochemie, handwerklichen Abbautätigkeiten, struktureller Interpretation und neu bewerteten geophysikalischen Daten hat mehrere vorrangige Gebiete für Folgemaßnahmen identifiziert. Weitere Ziele bestehen innerhalb des breiteren Deformationskorridors sowie in bislang nicht bebohrten geophysikalischen Anomalien östlich und westlich des Hauptbohrgebiets.

Phase 2 der Exploration in Planung

EU Gold Mining stellt klar, dass die verbleibende technische Hauptunsicherheit nicht das Vorhandensein einer Goldmineralisierung im anstehenden Gestein ist, sondern vielmehr die Geometrie, Kontinuität, wahre Mächtigkeit und Wiederholung der höhergradigen mineralisierten Erzausläufer. Das Unternehmen evaluiert daher eine zweite Explorationsphase.

Das vorgeschlagene Phase-2-Programm soll mit rund 2.500 Metern fokussierten, orientierten Diamantbohrungen beginnen. Dabei sollen kurze Bohrlinien, entgegengesetzte oder „Scheren"-Bohrausrichtungen sowie gezielte Erweiterungsbohrungen (Step-outs) eingesetzt werden. Ziel ist es, das Streichen und Einfallen der wichtigsten mineralisierten Gangsysteme einzugrenzen, die wahren Mächtigkeiten der stärkeren Abschnitte zu bestimmen sowie die Kontinuität entlang des Streichens und in der Tiefe zu testen. Auch strukturelle Schnittpunkte und Intrusivkontakte sollen gezielt untersucht werden.

Die peripheren Ziele des Projekts bedürfen laut Unternehmensangaben zunächst einer geologischen und geochemischen Validierung, bevor sie durch Bohrungen getestet werden können. Die Elfenbeinküste gilt als Teil des westafrikanischen Goldgürtels und ist eine zunehmend bedeutende Explorationsdestination für internationale Bergbauunternehmen.

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