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EU und Chile entwickeln Lithium- und grüne Wasserstoffprojekte

Chile will Position als weltweit größter Lithiumproduzent zurückgewinnen

EU und Chile entwickeln Lithium- und grüne Wasserstoffprojekte

Die Europäische Union und Chile werden in Kürze ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnen, um wertschöpfende Lithiumprojekte in Chile zu entwickeln, sagte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, am Mittwoch. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem chilenischen Präsidenten Gabriel Boric erklärte von der Leyen, dass beide Seiten eine Vereinbarung zur Entwicklung einer strategischen Partnerschaft zur Förderung von Lithium und zur Stärkung von Lieferketten getroffen haben.

"Wir arbeiten daran, bald ein MoU zu unterzeichnen", sagte von der Leyen. "Diese strategische Partnerschaft ermöglicht es uns, hier in Chile einen lokalen Mehrwert zu schaffen."

Chile kündigte im April einen Plan zur Ausweitung des Lithiumabbaus im Land durch staatlich kontrollierte öffentlich-private Partnerschaften an, um seine Position als weltweit größter Lithiumproduzent zurückzugewinnen. Lithium ist ein Schlüsselmaterial für Batterien von Elektroautos.

Die beiden Staatsführer kündigten auch neue Projekte an, die Teil einer Initiative für grünen Wasserstoff zwischen der EU und Chile sind. Eine Initiative namens "Team Europe Fund for Renewable Hydrogen in Chile" wird neue Projekte für erneuerbaren Wasserstoff in Chile finanzieren.

Der Fonds wird über mehr als 200 Millionen Euro verfügen, die größtenteils von der Europäischen Investitionsbank und der KfW finanziert werden und von der staatlichen Entwicklungsagentur Chiles verwaltet werden.

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