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Euro-Anstieg auf 1,20 USD: EZB bleibt gelassen trotz Rekordniveau

Währung erreicht höchsten Wert seit 2021 – Notenbank sieht keinen Handlungsbedarf, Inflationseffekte bleiben begrenzt

Euro-Anstieg auf 1,20 USD: EZB bleibt gelassen trotz Rekordniveau

Der Euro hat letzte Woche erstmals seit Mitte 2021 die Marke von 1,20 US-Dollar überschritten und damit ein bemerkenswertes Tempo vorgelegt. Innerhalb von nur zehn Tagen vollzog sich eine Aufwertung, wie sie in den vergangenen zehn Jahren nur selten zu beobachten war. Der handelsgewichtete Wechselkurs erreichte laut Capital Economics sogar ein Allzeithoch.

Trotz dieser dynamischen Entwicklung sehen Ökonomen derzeit keinen unmittelbaren Handlungsbedarf für die Europäische Zentralbank (EZB). Eine Intervention auf den Devisenmärkten gilt als äußerst unwahrscheinlich, zumal die EZB in ihrer Geschichte nur zweimal aktiv wurde – Ende 2000 und im März 2011, jeweils zur Stützung eines stärkeren Euro.

EZB-Vizepräsident Luis de Guindos bezeichnete Niveaus über 1,20 USD zwar als „kompliziert

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