Europäische Kommission Opfer von Cyberangriff auf Europa-Webplattform
Die EU-Behörde bestätigte einen Datenverlust nach einem Angriff auf ihre Cloud-Infrastruktur vom Dienstag.

Die Europäische Kommission ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie die EU-Behörde am Freitag mitteilte, traf der Angriff am vergangenen Dienstag die Cloud-Infrastruktur der Webplattform Europa – das offizielle Online-Portal der Europäischen Union.
Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Daten von den betroffenen Websites entwendet wurden. Die Kommission betonte jedoch, der Vorfall sei rasch unter Kontrolle gebracht worden. Das genaue Ausmaß des Angriffs werde derzeit noch untersucht.
Interne Systeme nicht betroffen
Nach Angaben der Kommission blieben interne Systeme der EU-Behörde von dem Angriff verschont. Dies deutet darauf hin, dass der Angriff auf die öffentlich zugängliche Cloud-Infrastruktur beschränkt war. Für Nutzer der Europa-Webplattform könnten dennoch Datenschutzfragen entstehen.
Die Kommission nannte bislang keine Gruppe oder Einzelperson als mutmaßliche Verantwortliche für den Angriff. Cyberangriffe auf europäische Institutionen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Erst 2021 wurde das Europäische Parlament Ziel eines größeren DDoS-Angriffs, der die Website zeitweise lahmlegte.
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Zur AktienanalyseDie Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Weitere Details will die Kommission nach Abschluss der Untersuchungen bekanntgeben.

