EUR/USD: UBS erwartet Anstieg auf 1,20 – Dollar unter Druck
Die Schweizer Großbank UBS prognostiziert einen schrittweisen Anstieg des Währungspaars EUR/USD auf die Marke von 1,20 in den kommenden Monaten. Der US-Dollar dürfte demnach gegenüber dem Euro weiter an Wert verlieren.

Die UBS rechnet mit einer fortgesetzten Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro. Laut einem aktuellen Bericht der Schweizer Großbank soll das Währungspaar EUR/USD in den kommenden Monaten schrittweise auf 1,20 steigen und sich dort stabilisieren.
Enge Handelsspanne der vergangenen Monate
In den vergangenen Monaten bewegte sich der EUR/USD in einer relativ engen Handelsspanne zwischen 1,15 und 1,19. Die UBS erklärt dies damit, dass sich positive und negative Wirtschaftsfaktoren auf beiden Seiten des Atlantiks weitgehend gegenseitig neutralisiert hätten. Diese Phase der Seitwärtsbewegung könnte nun ein Ende finden.
Katalysatoren für weiteren Anstieg
Die Analysten der UBS identifizierten mehrere potenzielle Katalysatoren, die das Währungspaar sogar über das Ziel von 1,20 hinaustreiben könnten. Besonders geopolitische Entwicklungen und geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wurden als mögliche Aufwärtsfaktoren genannt. Eine dovish ausgerichtete Fed-Politik könnte den Dollar zusätzlich belasten.
Risiken für die Prognose
Allerdings räumt die UBS auch Abwärtsrisiken ein. Ein stärker als erwartetes US-Wirtschaftswachstum könnte den EUR/USD unter das Unterstützungsniveau von 1,15 drücken. Diese Marke hatte sich im jüngsten Handel als stabil erwiesen und dient als wichtige technische Unterstützung.
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Zur AktienanalyseBedeutung für deutsche Anleger
Für deutsche Investoren und Unternehmen mit US-Geschäft hat die Entwicklung des Wechselkurses erhebliche Auswirkungen. Ein stärkerer Euro macht US-Importe günstiger, belastet jedoch die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporteure. Anleger mit US-Dollar-Investments sollten mögliche Währungsverluste bei einer Umrechnung in Euro einkalkulieren.


