Evonik steigert Gewinn dank höherer Preise und effizientem Sparkurs
Optimierte Kostenstruktur und gestiegene Absätze tragen zur positiven Entwicklung im zweiten Quartal bei.

Der Spezialchemiekonzern Evonik zeigt sich im zweiten Quartal des laufenden Jahres äußerst zufrieden mit seiner finanziellen Performance. Dank eines rigorosen Sparkurses und gestiegener Preise für Stoffe in der Tiermast konnte das Unternehmen seine Gewinnprognose deutlich anheben. Evonik erwartet für den Zeitraum von April bis Juni einen bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) von 578 Millionen Euro, was eine beträchtliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt, als dieser Wert bei 450 Millionen Euro lag.
Diese positive Entwicklung überrascht auch Analysten, die im Durchschnitt mit einem etwas geringeren Ebitda von rund 531 Millionen Euro gerechnet hatten, basierend auf Daten von Vara Research. Evonik selbst führt diese über den Erwartungen liegende Performance auf mehrere Faktoren zurück. Neben einer konsequenten Kostendisziplin haben vor allem gute Absatzzahlen im Bereich Specialty Additives sowie eine Erholung der Preise im Geschäftsbereich Animal Nutrition zu diesem Ergebnis beigetragen.
Der Quartalsumsatz blieb mit etwa 3,9 Milliarden Euro stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz eines unveränderten Umsatzes konnte Evonik somit eine signifikante Gewinnsteigerung verzeichnen, was die Effizienz der aktuellen Geschäftsstrategien unterstreicht. Diese Ergebnisse haben zur Folge, dass Evonik seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2024 nun anhebt. Die neue Prognose für das bereinigte Ebitda liegt nun zwischen 1,9 und 2,2 Milliarden Euro, im Vergleich zu den zuvor prognostizierten 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro.
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Zur AktienanalyseDiese optimistische Aussicht reflektiert das Vertrauen des Unternehmens in die anhaltende Wirksamkeit seiner Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Optimierung seiner operativen Leistungsfähigkeit. Evonik bleibt damit ein zentraler Akteur im Bereich der Spezialchemie, der durch gezielte Preisgestaltung und effizientes Kostenmanagement seine Marktposition weiter stärken konnte.


