Fortuna Mining kauft Goldprojekt Bambadji im Senegal für 200 Millionen Dollar
Fortuna Mining übernimmt das Goldprojekt Bambadji von Barrick und IAMGOLD und stärkt damit seine Position in Westafrika erheblich.

Fortuna Mining Corp, an der NYSE und TSX notiert, hat das Goldprojekt Bambadji im Senegal erworben. Das Unternehmen übernahm dafür bestimmte senegalesische Tochtergesellschaften der Barrick Mining Corporation sowie der IAMGOLD Corporation. Der Kaufpreis beläuft sich auf 200 Millionen US-Dollar.
Das Projekt Bambadji liegt unmittelbar angrenzend an Fortunas bestehendes Goldprojekt Diamba Sud, das sich derzeit im Stadium der Machbarkeitsstudie befindet. Durch die Transaktion konsolidiert Fortuna etwa 60 Kilometer einer aussichtsreichen Streichlänge entlang der Senegal-Mali-Scherzone. Dieser Goldkorridor gilt als erstklassig und beherbergt bereits mehrere Minen von Weltrang.
Strategische Bedeutung der Akquisition
Jorge A. Ganoza, Präsident und CEO von Fortuna, kommentierte den Deal mit deutlichen Worten: „Bambadji stellt eine seltene Gelegenheit dar, ein großflächiges, äußerst aussichtsreiches Explorationsgebiet unmittelbar neben unserem Projekt Diamba Sud zu konsolidieren." Der gezahlte Kaufpreis spiegele dabei die zahlreichen erstklassigen, durch Bohrungen definierten Ziele, den Umfang des Landpakets sowie den umfangreichen historischen Explorationsdatensatz wider.
Ganoza betonte zudem das Potenzial, Diamba Sud in einem der aussichtsreichsten Golddistrikte Westafrikas wesentlich zu erweitern. Erstklassige Flächen in dieser Region seien nur schwer zu sichern, was die strategische Bedeutung des Deals unterstreiche. Für Fortuna bedeutet die Übernahme eine deutliche Ausweitung seiner Explorationsbasis in einem der aktivsten Goldgürtel des afrikanischen Kontinents.
Explorationsplan mit 51.000 Metern Bohrungen
Für den Rest des laufenden Jahres hat Fortuna ein anfängliches Explorationsbudget von 8 Millionen US-Dollar für Bambadji genehmigt. Das Programm umfasst insgesamt 51.000 Meter an Reverse-Circulation- und Diamantbohrungen. Der Beginn der Bohrarbeiten ist für das dritte Quartal geplant.
Das Explorationsprogramm ist darauf ausgelegt, die Sicherheit und Definition mehrerer fortgeschrittener, durch Bohrungen definierter Ziele zu erhöhen. Diese Ziele befinden sich in einem Umkreis von 20 Kilometern um den geplanten Standort der Verarbeitungsanlage von Diamba Sud. Acht vorrangige Ziele wurden bereits für die ersten Bohrungen identifiziert.
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Zur AktienanalyseParallel zu den gezielten Bohrungen setzt Fortuna die generative Exploration fort. Ziel ist es, weitere Ziele entlang der hochgradig aussichtsreichen mineralisierten Trends des Projekts voranzutreiben. Die Kombination aus gezielter Bohrarbeit und breiter Exploration soll das volle Potenzial des Landpakets erschließen.
Die Senegal-Mali-Scherzone zählt zu den bedeutendsten Goldkorridoren Westafrikas. In dieser Region befinden sich mehrere international bedeutende Goldminen, was die geologische Attraktivität des Gebiets für Bergbauunternehmen weltweit unterstreicht. Für Fortuna Mining stellt Bambadji damit nicht nur eine Ergänzung zu Diamba Sud dar, sondern eröffnet langfristig erhebliches Wachstumspotenzial im westafrikanischen Goldsektor.


