Französische Bank BNP Paribas wegen Finanzierung von fossilen Brennstoffen verklagt
Drei Klimaschutzorganisationen fordern Ende der Unterstützung von Öl- und Gasriesen durch die Bank.

Französische Umweltaktivisten haben die BNP Paribas, die größte Bank der Eurozone, verklagt, da sie der Ansicht sind, dass die Bank mit ihren Krediten an Öl- und Gasunternehmen gegen ihre vertraglich bindende Pflicht verstoße, dafür zu sorgen, dass ihre Aktivitäten der Umwelt nicht schaden. Oxfam, Friends of the Earth und Notre Affaire à Tous haben Klage eingereicht und fordern, dass die französische Bank damit aufhört, fossile Brennstoffe zu finanzieren.
Die Bank bedauert die Entscheidung und betont, dass ein schneller Ausstieg aus der Finanzierung von fossilen Brennstoffen nicht möglich sei. Die Legalität dieser Klage stützt sich auf ein französisches Gesetz aus dem Jahr 2017, das Unternehmen verpflichtet, Umweltschutzpläne zu erstellen. Eine ähnliche Klage gegen TotalEnergies, einen wichtigen Kunden der BNP, wird nächste Woche erwartet.
Klima-Aktivisten setzen auf juristische Schritte, um Unternehmen dazu zu bringen, schneller zur Klimaneutralität zu gelangen und um Unternehmen, die nicht schnell genug handeln, zur Rechenschaft zu ziehen. Das Ziel des Pariser Klimaabkommens, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, scheint immer noch nicht erreicht zu werden. Dieser Fall ist Teil einer Reihe von Rechtsstreitigkeiten, die unterschiedliche Unternehmen und Organisationen ins Visier nehmen.
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