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Freegold Ventures meldet starke Bohrergebnisse auf Golden Summit Alaska

Infill-Bohrungen auf dem Golden-Summit-Projekt bestätigen höhergradigen Kern mit 2,08 g/t Gold über 62,1 Meter.

Freegold Ventures meldet starke Bohrergebnisse auf Golden Summit Alaska

Freegold Ventures Limited hat neue Bohrergebnisse von seinem Goldprojekt Golden Summit im US-Bundesstaat Alaska veröffentlicht. Das Unternehmen meldete am 2. Juli 2026 einen bedeutenden Abschnitt von 2,08 g/t Gold über 62,1 Meter, eingebettet in ein breiteres Intervall von 102,3 Metern mit 1,67 g/t Gold. Die Bohrungen laufen weiterhin auf Hochtouren – derzeit sind sechs Bohrgeräte gleichzeitig auf dem Projektgelände im Einsatz.

Das laufende Programm für 2026 verfolgt ein klares Ziel: Freegold treibt das Projekt in Richtung einer aktualisierten Mineralressourcenschätzung und einer für 2027 geplanten vorbereitenden Machbarkeitsstudie (Pre-Feasibility Study, PFS) voran. Im Gegensatz zu früheren Explorationsphasen steht diesmal nicht die Erweiterung der Lagerstätte im Vordergrund, sondern die Stärkung des Vertrauens in die bereits identifizierte Ressource – insbesondere in den höhergradigen Bereichen.

Geologisches Modell bestätigt komplexes Goldsystem

Die laufenden Arbeiten bestärken Freegold in der Interpretation von Golden Summit als ein großflächiges Goldsystem mit mehreren Mineralisierungskontrollen. Im Gebiet Dolphin weist die Mineralisierung Schlüsselmerkmale eines intrusionsgebundenen Goldsystems auf, das in seinem Stil mit der Fort-Knox-Mine von Kinross Gold vergleichbar ist. Dies unterstreicht das Potenzial für eine primäre Goldquelle, die tiefer im Süden innerhalb des Intrusivkomplexes liegt.

Im Norden und Osten geht die Mineralisierung in einen scherzonen-gebundenen Stil über, wie in der Cleary-Zone nachgewiesen wurde. Diese Überschneidung zwischen strukturell kontrollierter Mineralisierung und dem intrusionsgebundenen System bei Dolphin bekräftigt das Ausmaß und die Komplexität von Golden Summit. Der strukturelle Rahmen erstreckt sich über einen interpretierten 10 Kilometer langen Trend im Schiefer-Wirtsgestein, was das beträchtliche Explorationspotenzial des Projekts unterstreicht.

Die höhergradige Mineralisierung bleibt eng mit gut definierten Strukturkorridoren verbunden. Diese konnten nun kontinuierlich über mehr als 1,5 Kilometer vom Cleary Road Cut Shear nach Südwesten über eine Breite von 100 bis 300 Metern verfolgt werden. Die Bedeutung der Strukturkontrolle für den Goldgehalt bei Fort Knox unterstreicht zudem die Wichtigkeit dieser Korridore für die Goldkonzentration bei Golden Summit.

Fokussierter Ansatz für die geplante Machbarkeitsstudie

Die für 2027 geplante PFS soll einen kleineren, technisch fundierten Teil der Ressource bewerten – nicht die aktuelle Mineralressourcenschätzung in ihrer Gesamtheit. Um diesen Ansatz zu unterstützen, sind die aktuellen Bohrungen und technischen Arbeiten auf fünf konkrete Ziele ausgerichtet:

  • Bestätigung der Gehaltskontinuität in den Zielgebieten
  • Erhöhung der geologischen Sicherheit im Ressourcenmodell
  • Bewertung der metallurgischen Performance des mineralisierten Materials
  • Unterstützung des Grubendesigns
  • Festlegung der Anforderungen an das Wassermanagement

Im Jahr 2026 wurden bereits über 25.000 Meter Bohrungen abgeschlossen. Die Bohrlöcher wurden so konzipiert, dass sie flache Lücken im Norden und Süden der geplanten Grube schließen und die Exploration in größerer Tiefe innerhalb und um die geplante Grubenhülle fortsetzen.

Highlights aus dem Gebiet Dolphin

Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse der Bohrlöcher GS2607 und GS2610, die im Abschnitt 479050E gebohrt wurden. GS2607 liegt im nördlichen Teil von Dolphin, unterlagert von Schiefer-Wirtsgestein und angesetzt nahe der Cleary Road Cut Shear auf deren Hangendseite. Das Bohrloch lieferte den Hauptabschnitt von 2,08 g/t Gold über 62,1 Meter, beginnend in 371,9 Meter Tiefe.

Innerhalb dieser mineralisierten Zone stechen zwei besonders hochgradige Intervalle hervor: 1,4 Meter mit 16,72 g/t Gold bei 375,1 Meter Tiefe in Verbindung mit einer zerfallenen Quarzader in einer Deformationszone sowie 2,6 Meter mit 10,16 g/t Gold bei 417,4 Meter Tiefe in Verbindung mit einer steilen extensionalen Quarz-Arsenopyrit-Pyrit-Ader. Diese Ergebnisse bestätigen das Potenzial für einen höhergradigen Kern im Hauptbereich der Lagerstätte und sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur angestrebten Machbarkeitsstudie.

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