ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

FTX-Gründer mit Zeugenbeeinflussungsvorwurf vor Betrugsprozess

Staatsanwaltschaft bezichtigt FTX-Gründer der Beeinflussung von Zeugen vor Insolvenzverfahren

FTX-Gründer mit Zeugenbeeinflussungsvorwurf vor Betrugsprozess

FTX-Gründer Sam Bankman-Fried steht weiterhin im Fokus der Staatsanwaltschaft, die ihm vorwirft, Zeugen beeinflussen zu wollen. Vor dem nahenden Betrugsprozess im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX stellten die Ankläger einen Antrag, der ihm öffentliche Aussagen untersagen soll, die ein faires Verfahren beeinträchtigen könnten. Die Staatsanwaltschaft beruft sich dabei auf einen Bericht der "New York Times", in dem es um Caroline Ellison geht, die Bankman-Frieds Brokerhaus Alameda leitete und ebenfalls des Betrugs angeklagt ist.

Bankman-Fried wiederum wirft der Staatsanwaltschaft vor, der Zeitung nicht autorisierte Dokumente zur Verfügung gestellt zu haben, um Ellison als Zeugin zu diskreditieren. Der Betrugsprozess gegen Bankman-Fried ist für den 2. Oktober angesetzt. FTX ging im November 2022 in die Insolvenz, nachdem Gerüchte über Unregelmäßigkeiten und eine gescheiterte Rettung durch den Erzrivalen Binance aufgetaucht waren. Bankman-Fried steht unter Arrest und soll heimlich zehn Milliarden Dollar an FTX-Kundengeldern zu Alameda transferiert haben.

Der Gründer bestreitet die Vorwürfe der Betrügerei sowie der Verletzung von Gesetzen zur Wahlkampf-Finanzierung und der Zahlung von Schmiergeldern in China. Im Juni 2023 wurde sein Antrag auf Reduzierung der Anklagepunkte abgelehnt. Zusätzlich zur Anklage gegen ihn fordert die insolvente Kryptobörse FTX von Bankman-Fried und ehemaligen Top-Managern mehr als eine Milliarde Dollar angeblich veruntreuter Gelder zurück. Der neue Chef und Insolvenzverwalter John Ray erhebt schwere Vorwürfe gegen den Gründer. Bankman-Fried und sein Sprecher lehnten es ab, dazu Stellung zu nehmen.

FTX Sam Bankman-FriedBetrug

Disclaimer