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Fuller Smith & Turner übertrifft Gewinnerwartungen und weitet Aktienrückkauf aus

Der britische Pub- und Hotelbetreiber steigert bereinigten Vorsteuergewinn um 28 Prozent und überrascht Analysten positiv.

Fuller Smith & Turner übertrifft Gewinnerwartungen und weitet Aktienrückkauf aus

Fuller Smith & Turner hat im abgelaufenen Geschäftsjahr starke Ergebnisse vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der britische Pub- und Hotelbetreiber erzielte einen Gesamtumsatz von 397,80 Millionen Pfund – ein Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und leicht über dem Analystenkonsens von 397,67 Millionen Pfund, den sechs Analysten im Vorfeld geschätzt hatten.

Besonders beeindruckend fiel die Gewinnentwicklung aus: Der bereinigte Vorsteuergewinn kletterte im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 34,60 Millionen Pfund. Damit übertraf das Unternehmen den Konsens von fünf Analysten, der bei 32,76 Millionen Pfund gelegen hatte, deutlich. Der ausgewiesene Vorsteuergewinn belief sich auf 29,50 Millionen Pfund.

Alle Geschäftsbereiche mit positivem Wachstum

Sämtliche Geschäftsbereiche von Fuller Smith & Turner verzeichneten im Berichtszeitraum ein positives flächenbereinigtes Umsatzwachstum – auch bekannt als Like-for-like-Wachstum, ein in der Gastronomie- und Hotelbranche gängiger Maßstab, der Umsatzveränderungen ohne den Einfluss von Neueröffnungen oder Schließungen misst. Die Sparte Managed Pubs and Hotels erzielte dabei ein Plus von 4,9 Prozent, mit Zuwächsen in den Bereichen Speisen, Getränke und Beherbergung.

Das Margenwachstum führt das Unternehmen auf gezielte Beschaffungsinitiativen, Lieferantenwechsel sowie selektive Preiserhöhungen zurück. Diese Maßnahmen ermöglichten es Fuller Smith & Turner, die gestiegenen Personalkosten auszugleichen – eine Herausforderung, mit der viele Unternehmen der britischen Gastronomiebranche derzeit konfrontiert sind.

Als Dividende für das Gesamtjahr schüttet das Unternehmen 0,21 Pfund je Aktie aus. Gleichzeitig kündigte Fuller Smith & Turner an, sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm um eine weitere Million A-Aktien auszuweiten – ein Signal des Managements, dass es die eigene Aktie als attraktiv bewertet.

Positiver Ausblick und hohe Investitionen geplant

Auch der Start ins neue Geschäftsjahr verlief vielversprechend: In den ersten zehn Wochen stiegen die flächenbereinigten Umsätze um 4,4 Prozent. Das Unternehmen plant zudem, im kommenden Jahr mehr als 30 Millionen Pfund in seinen Bestand zu investieren, um die Qualität der Pubs und Hotels weiter zu steigern.

Darüber hinaus hat Fuller Smith & Turner die Energie- und Gaskosten für das Geschäftsjahr 2027 vollständig abgesichert. Angesichts der anhaltenden Volatilität an den Energiemärkten bietet diese Absicherungsstrategie dem Unternehmen Planungssicherheit und schützt die Margen vor unerwarteten Kostensteigerungen.

Fuller Smith & Turner ist ein traditionsreicher britischer Gastronomiebetreiber mit einem Portfolio aus Pubs und Hotels, vorwiegend in London und Südengland. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse unter dem Kürzel FSTA notiert und gilt als einer der renommiertesten Vertreter der britischen Pub-Kultur.

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