Fußball-WM 2026: Goldman Sachs sieht Gewinner an den Märkten
Die WM 2026 mit 48 Teams in drei Ländern begeistert Fans – und bietet laut Goldman Sachs auch Investoren interessante Chancen.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 der Männer verspricht ein Turnier der Superlative zu werden. Erstmals nehmen 48 statt der bisher üblichen 32 Mannschaften teil, und gleich drei Länder fungieren als Gastgeber: die USA, Kanada und Mexiko. Die Spiele werden vom 11. Juni bis zum 19. Juli ausgetragen – von Vancouver bis Mexiko-Stadt.
Damit kehrt das größte Fußballereignis der Welt nach mehr als drei Jahrzehnten nach Nordamerika zurück. Zuletzt fand die WM 1994 auf dem nordamerikanischen Kontinent statt, damals ebenfalls in den USA. Die Ausweitung auf 48 Teams und drei Gastgeberländer macht das Turnier 2026 zu einem historischen Ereignis, das eine besondere Euphorie unter Fans und Beobachtern weltweit auslöst.
Gewinner und Verlierer – auch abseits des Platzes
Doch nicht nur auf dem Rasen wird es Sieger und Verlierer geben. Auch an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft zeichnen sich Profiteure des Mega-Events ab. Goldman Sachs hat analysiert, welche Sektoren besonders von der WM 2026 profitieren dürften.
Laut Goldman Sachs gehören europäische und US-amerikanische Basiskonsumgüter sowie der US-Einzelhandel zu den Hauptprofiteuren des Turniers. Großveranstaltungen dieser Art kurbeln traditionell den Konsum an – von Sportartikeln über Lebensmittel und Getränke bis hin zu Unterhaltungselektronik. Die breite geografische Streuung des Turniers über drei Länder dürfte dabei die wirtschaftlichen Impulse verstärken.
Für deutsche Privatanleger ist diese Einschätzung durchaus relevant. Europäische Konsumgüterhersteller, die in den Bereichen Sportartikel, Getränke oder Haushaltswaren tätig sind, könnten von der erhöhten globalen Nachfrage rund um das Turnier profitieren. Die WM ist eines der meistgesehenen Sportereignisse weltweit und erreicht ein Milliardenpublikum.
Ein Turnier mit globaler Strahlkraft
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Zur AktienanalyseDie Erweiterung des Teilnehmerfeldes auf 48 Mannschaften bedeutet mehr Spiele, mehr Zuschauer und mehr wirtschaftliche Aktivität. Gleichzeitig sorgt die Verteilung auf drei Gastgeberländer dafür, dass die Wertschöpfung breiter gestreut wird als bei bisherigen Turnieren. Nordamerika als Wirtschaftsraum bietet dabei eine starke Konsumbasis.
Die globale Wochenvorschau von CNBC Markets macht deutlich: Die WM 2026 ist nicht nur ein sportliches, sondern auch ein wirtschaftliches Großereignis. Investoren und Anleger weltweit beobachten, welche Unternehmen und Sektoren am stärksten von der Fußball-Euphorie profitieren werden – und Goldman Sachs liefert dazu bereits erste Orientierungspunkte.


