Gebäudemodernisierungsgesetz: Was Immobilieneigentümer jetzt wissen müssen
Die schwarz-rote Koalition hat die Eckpunkte des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes vorgestellt – mit weitreichenden Folgen für Eigentümer.

Die neue Bundesregierung bringt Bewegung in die Heizungsdebatte. Die schwarz-rote Koalition präsentierte vergangene Woche die Eckpunkte des Gebäudemodernisierungsgesetzes – ein Nachfolger des umstrittenen Heizungsgesetzes. Viele Details sind noch offen, doch erste Konsequenzen für Immobilieneigentümer zeichnen sich bereits ab.
Auf den ersten Blick bringt die Reform mehr Flexibilität. Die bisherige Pflicht, neue Heizungsanlagen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Für Eigentümer bedeutet das zunächst mehr Wahlfreiheit bei der Wahl des Heizsystems.
Neue Brennstoffvorgaben als Stolperstein
Doch die Erleichterung hat einen Haken. Für neue Öl- und Gasheizungen gelten künftig Brennstoffquoten – etwa für Biomethan oder Bioheizöl. Die Einhaltung dieser Quoten dürfte in der Praxis aufwendig und kostspielig werden. Eigentümer sollten diesen Punkt bei ihrer Investitionsplanung nicht unterschätzen.
Für Privatanleger mit Immobilien im Portfolio ist das ein wichtiges Signal. Der Modernisierungsdruck bleibt bestehen, auch wenn die konkreten Anforderungen nun anders ausgestaltet werden. Wer Sanierungsmaßnahmen plant, sollte die weitere Gesetzgebung genau verfolgen, bevor er größere Investitionen tätigt.
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Zur AktienanalyseImmobilienwerte und Energieeffizienz rücken auch an den Kapitalmärkten stärker in den Fokus. Energieeffiziente Gebäude erzielen zunehmend Bewertungsvorteile – ein Trend, der sich in den Portfolios von Immobilien-REITs und offenen Immobilienfonds bereits widerspiegelt.


