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Gewinnexplosion bei Novartis

Abspaltung von Sandoz ebnet Weg für innovative Medikamentenentwicklung

Gewinnexplosion bei Novartis

Der Schweizer Pharmariese Novartis hat wiederholt Gründe zur Freude. Zum dritten Mal in diesem Jahr hat das Unternehmen seine Gewinnprognose erhöht. Die erneute Optimierung der Prognose deutet darauf hin, dass Novartis weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad ist und in der Lage, die Erwartungen des Marktes kontinuierlich zu übertreffen.

In der jüngsten Ankündigung teilte Novartis mit, dass der um Sonderfaktoren bereinigte operative Gewinn im laufenden Jahr wahrscheinlich um einen mittleren bis hohen Zehn-Prozent-Betrag steigen wird. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der zuvor in Aussicht gestellten Prognose dar, die von einem Anstieg im niedrigen bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich ausging. Der beeindruckende Anstieg im dritten Quartal um 21 Prozent auf 4,41 Milliarden Dollar bekräftigt diesen positiven Trend.

Auch der Umsatz des Unternehmens hat im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Für 2023 plant Novartis mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Die Zahlen für das dritte Quartal zeigen bereits eine Steigerung der Verkaufserlöse um zwölf Prozent auf insgesamt 11,78 Milliarden Dollar. Diese beeindruckenden Zahlen haben die Prognosen von Analysten, die mit 3,4 Milliarden Dollar operativem Gewinn und 11,1 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet hatten, weit übertroffen.

Die hervorragende Performance von Novartis kann auf mehrere Schlüsselmedikamente zurückgeführt werden, die sich als echte Wachstumstreiber erwiesen haben. Dazu gehören das Herzmedikament Entresto, das Multiple-Sklerose-Mittel Kesimpta, die Brustkrebsmedikation Kisqali und das Prostatakrebsmedikament Pluvicto.

Der CEO von Novartis, Vasant Narasimhan, brachte seinen Optimismus zum Ausdruck und betonte das Engagement des Unternehmens für eine anhaltende Wertschöpfung für die Aktionäre. Ein wesentlicher strategischer Schritt in dieser Hinsicht war die kürzlich erfolgte Abspaltung der Generika-Tochter Sandoz. Dies ermöglicht es Novartis, sich stärker auf die Entwicklung und Vermarktung von Premium-Medikamenten zu konzentrieren. Allerdings birgt dieser Schritt auch Risiken, da das Unternehmen nun stärker von seiner Fähigkeit zur Medikamentenentwicklung abhängig ist.

Zum Abschluss des dritten Quartals verzeichnete Novartis einen beachtlichen Reingewinn von 1,51 Milliarden Dollar – ein Anstieg um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich erwartet das Unternehmen im vierten Quartal einen nicht geldwirksamen, nicht steuerpflichtigen Sondereffekt in Höhe von etwa 5,9 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Spin-off von Sandoz.

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