ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Gold und Silber auf Rekordhoch – Tech-Aktien nach Quartalszahlen gemischt

Rohstoffpreise steigen stark, während Meta und Tesla überzeugen – Microsoft enttäuscht mit Rechenzentrumskosten

Gold und Silber auf Rekordhoch – Tech-Aktien nach Quartalszahlen gemischt

Die US-Aktienmärkte zeigen sich am Donnerstag uneinheitlich, während Gold und Silber neue Höchststände erreichen. Die Edelmetalle profitieren von geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über die künftige Geldpolitik der Federal Reserve. Gleichzeitig sorgen gemischte Quartalsergebnisse der Tech-Giganten für Bewegung an den Märkten.

Meta, Tesla und IBM konnten Anleger mit ihren Geschäftszahlen überzeugen und legten im vorbörslichen Handel deutlich zu. Die Aktien der drei Konzerne profitierten von besser als erwarteten Ergebnissen, die das Vertrauen in die Technologiebranche stärken. Anders präsentiert sich die Situation bei Microsoft: Der Software-Riese verzeichnete Kursverluste, nachdem das Unternehmen höher als erwartete Ausgaben für den Ausbau seiner Rechenzentren ankündigte. Diese Investitionen sind notwendig für das KI-Geschäft, belasten jedoch kurzfristig die Gewinnmargen.

Am Abend richtet sich die Aufmerksamkeit auf Apple, das nach Börsenschluss seine Quartalsergebnisse präsentieren wird. Analysten erwarten gespannt Signale zur iPhone-Nachfrage und zur Entwicklung des Dienstleistungsgeschäfts. Die Zahlen des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt könnten richtungsweisend für die gesamte Technologiebranche sein.

Ölpreise steigen auf Neunmonatshoch

Die Energiemärkte reagieren nervös auf Berichte über mögliche militärische Aktionen. Brent-Rohöl überschritt am Donnerstagmorgen die Marke von 69 US-Dollar pro Barrel und erreichte damit den höchsten Intraday-Stand seit September. Auslöser sind Spekulationen, wonach US-Präsident Donald Trump neue Angriffe auf den Iran erwägt. Solche militärischen Spannungen im Nahen Osten könnten die Ölversorgung gefährden und die Preise weiter in die Höhe treiben.

Trump erneuerte unterdessen seine Forderungen nach niedrigeren Zinssätzen, nur einen Tag nachdem die Federal Reserve ihre Geldpolitik unverändert gelassen hatte. Der Präsident argumentiert, die USA sollten niedrigere Kreditkosten haben als jedes andere Land, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Diese Äußerungen stehen im Widerspruch zur traditionellen Unabhängigkeit der Notenbank und sorgen für Diskussionen über die künftige Ausrichtung der US-Geldpolitik.

Für deutsche Anleger bedeuten die aktuellen Entwicklungen eine erhöhte Volatilität an den Märkten. Die Kombination aus geopolitischen Risiken, divergierenden Unternehmensergebnissen und geldpolitischen Unsicherheiten erfordert eine sorgfältige Portfoliosteuerung. Edelmetalle könnten in diesem Umfeld als Absicherung an Bedeutung gewinnen.

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