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Gold und Silber brechen ein: Trump-Nominierung stützt Dollar

Warum fällt der Goldpreis

Gold und Silber brechen ein: Trump-Nominierung stützt Dollar

Warum fällt der Goldpreis?

Nach einem historischen Höchststand von 5.589 USD je Unze im Januar 2026 hat Gold seither rund 19 % an Wert verloren. Trotz anhaltend bullisher Fundamentaldaten steht das Edelmetall unter massivem Druck. Wir erklären die wichtigsten Gründe.

Ein Paradoxon der besonderen Art

Geopolitische Krisen, Schuldenrekorde, Zentralbankankäufe und Inflationsdruck – das klassische Umfeld für einen starken Goldpreis ist vollständig intakt. Und trotzdem notiert das Edelmetall heute bei rund 4.720 USD je Unze, deutlich unterhalb seiner Allzeithochs vom Jahresbeginn. Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, lässt sich bei näherer Betrachtung mit einer Reihe von miteinander verknüpften Faktoren erklären, die sich im Frühjahr 2026 zu einer unerwarteten Druckkonstellation verdichtet haben.

Die US-Notenbank dreht auf Restriktiv

Das Federal Reserve hielt die Leitzinsen auf seiner März-Sitzung unverändert bei 3,5 bis 3,75 Prozent – und signalisierte im sogenannten Dot-Plot nur noch einen einzigen Zinssenkungsschritt für das Gesamtjahr 2026. Für Gold, das keine laufenden Erträge abwirft, ist dies eine direkte Belastung. Denn je länger die Zinsen auf erhöhtem Niveau verharren, desto attraktiver werden verzinsliche Alternativanlagen wie US-Staatsanleihen im Vergleich zum Edelmetall. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang infolge der Fed-Entscheidung auf 4,2 Prozent – ein direkter Gegenwind für einen nicht verzinslichen Sachwert wie Gold.

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