GoldMining: PEA für São Jorge zeigt Kapitalwert von 532 Millionen Dollar
Die vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie für das brasilianische Goldprojekt São Jorge überzeugt mit starken Renditen und moderatem Kapitalbedarf.

GoldMining (TSX: GOLD; NYSE-A: GLDG) hat eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) für sein Goldprojekt São Jorge im Norden Brasiliens veröffentlicht. Die Studie positioniert das Tagebauvorhaben als verhältnismäßig kleines Projekt mit bemerkenswert starken prognostizierten Renditen – der ermittelte Wert übersteigt die Kosten um mehr als das Doppelte.
Bei einem Abzinsungssatz von 5 % weist die PEA einen Kapitalwert nach Steuern von 532 Millionen US-Dollar aus. Der interne Zinsfuß nach Steuern beträgt 42,4 %, bei anfänglichen Kapitalkosten von lediglich 202,2 Millionen US-Dollar. Als Grundlage für die Berechnungen dient ein Goldpreis von 3.500 US-Dollar pro Unze. São Jorge liegt rund 2.330 Kilometer nordwestlich von Rio de Janeiro.
CEO Alastair Still kommentierte die Ergebnisse in einer Pressemitteilung: „Wir haben einen hocheffizienten, baureifen Vermögenswert auf einem Grundstück von regionaler Bedeutung skizziert, das ein erhebliches Explorationspotenzial für weiteres Ressourcenwachstum birgt." Still ergänzte, man freue sich darauf, das Projekt durch Genehmigungsverfahren und Vor-Machbarkeitsstudien zügig voranzutreiben, um weiteren Wert im goldfokussierten Multi-Millionen-Unzen-Portfolio in Amerika zu erschließen.
Produktion und Kostenstruktur
Gemessen am geplanten Ausstoß könnte São Jorge über eine Minenlebensdauer von 10,6 Jahren jährlich durchschnittlich 51.250 Unzen Gold produzieren. In den Jahren zwei bis vier ist sogar eine Spitzenproduktion von 57.200 Unzen pro Jahr vorgesehen. Die All-in Sustaining Costs (AISC) – eine Kennzahl, die sämtliche laufenden Betriebskosten einer Goldmine umfasst – werden auf 1.164 US-Dollar pro Unze veranschlagt. Angesichts des zugrunde gelegten Goldpreises von 3.500 US-Dollar ergibt sich damit eine komfortable Gewinnmarge je produzierter Unze.
Die Studie unterstreicht, wie der gestiegene Goldpreis die Wirtschaftlichkeit kleinerer Entwicklungsprojekte deutlich verbessert. Mit vergleichsweise bescheidenem Kapitalbedarf und hohen prognostizierten Renditen rückt São Jorge in den Fokus von Investoren, die nach Goldprojekten mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil suchen. Es ist bereits die dritte wirtschaftliche Studie, die GoldMining für seine insgesamt neun Entwicklungsprojekte in ganz Amerika veröffentlicht hat.
Infrastruktur begünstigt niedrige Kosten
Ein wesentlicher Vorteil von São Jorge ist die vorhandene Infrastruktur in der Region. Die Nähe zur Stadt Novo Progresso sowie der Zugang zu Stromleitungen, asphaltierten Autobahnen und lokalen Fachkräften tragen maßgeblich zur vergleichsweise günstigen Kostenstruktur des Projekts bei, wie GoldMining betont.
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Zur AktienanalyseDas Projekt verfügt über eine bestehende Mineralressource von 19,4 Millionen angezeigten Tonnen mit einem Goldgehalt von 1 Gramm pro Tonne, was 624.000 enthaltenen Unzen entspricht. Hinzu kommen 5,5 Millionen abgeleitete Tonnen mit einem Gehalt von 0,72 Gramm Gold pro Tonne für weitere 129.000 enthaltene Unzen. Das Unternehmen sieht auf dem Grundstück erhebliches Explorationspotenzial für weiteres Ressourcenwachstum.
An der Börse reagierten Anleger positiv auf die Studienergebnisse: Die Aktien von GoldMining legten am Donnerstagmorgen in Toronto um 1 % auf 1,23 kanadische Dollar zu. Damit bewertet der Markt das Unternehmen aktuell mit rund 258,9 Millionen kanadischen Dollar, was etwa 184,7 Millionen US-Dollar entspricht.


