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Goldpreis auf Allzeithoch: Der ultimative Kaufratgeber 2026

Bei einem Goldpreis von 4.639 Dollar pro Unze stellt sich die Frage: Wie kauft man das Edelmetall am besten? Ein Experte erklärt die wichtigsten Optionen und warnt vor typischen Fehlern.

Goldpreis auf Allzeithoch: Der ultimative Kaufratgeber 2026

Der Goldpreis erreicht neue Rekordmarken und viele Anleger überlegen, in das Edelmetall zu investieren. Doch wo kauft man Gold am günstigsten und sichersten? Michael Huber, CEO des VZ VermögensZentrums, gibt konkrete Antworten auf diese brennende Frage.

Gold als besondere Anlageform verstehen

Anders als Aktien oder Anleihen wirft Gold keine laufenden Erträge ab. Es gibt keine Zinsen oder Dividenden. Der Gewinn entsteht ausschließlich durch Wertsteigerung. Damit spekulieren Anleger darauf, dass das Edelmetall künftig gefragter wird – sei es für Schmuck, Industrie oder als Wertaufbewahrungsmittel.

Langfristig hat Gold seinen realen Wert erhalten und die Inflation ausgeglichen. In Krisenzeiten gilt es als sicherer Hafen. Doch Vorsicht: Auch Gold unterliegt erheblichen Schwankungen. Zwischen September 2011 und Januar 2016 brach der Preis um über 45 Prozent ein – von 1.850 auf unter 1.000 Dollar pro Unze.

Die richtige Portfoliogewichtung

Experten empfehlen, maximal fünf bis zehn Prozent des Vermögens in Gold zu investieren. Bei aktuell 4.639 Dollar pro Unze (Stand: 14. Januar 2026) mag der historische Preisverfall weit entfernt erscheinen. Doch mehrjährige Korrekturphasen müssen Anleger emotional aushalten können.

Physisches Gold: Münzen oder Barren?

Wer echtes Gold kaufen möchte, hat die Wahl zwischen Münzen und Barren. Goldmünzen wie Krügerrand, Maple Leaf oder American Eagle wiegen zwischen einer Zehntelunze und einer Unze (31,1 Gramm). Barren gibt es von wenigen Gramm bis zu 12,5 Kilogramm.

Der Kaufpreis liegt über dem reinen Goldwert, da Händlermargen und Herstellungskosten eingepreist sind. Je kleiner die Einheit, desto höher der prozentuale Aufschlag. Bei kleineren Münzen kann die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis bis zu zehn Prozent betragen.

Wo Gold am besten kaufen

Gold gibt es bei der Hausbank, bei überregionalen Edelmetallhändlern in Großstädten oder über Internetportale. Online-Anbieter bieten oft die günstigsten Preise. Hier gilt: Vorher die Seriosität prüfen und Versandkosten vergleichen.

Die zahlreichen Online-Plattformen liefern zudem wertvolle Informationen und tagesaktuelle Preise – auch ohne direkte Kaufabsicht. Ein Preisvergleich lohnt sich in jedem Fall.

Die Lagerungsfrage: Tresor oder Schließfach?

Nach dem Kauf stellt sich die Frage der sicheren Aufbewahrung. Bankschließfächer bieten hohe Sicherheit und kosten ab 30 bis 40 Euro pro Jahr. Größere Fächer sind entsprechend teurer. Die Alternative: ein eigener Tresor zu Hause.

Die virtuelle Alternative: Gold-ETCs

Wer sich die Lagerung sparen möchte, kann über Exchange Traded Commodities (ETCs) in Gold investieren. Diese Wertpapiere bilden den Goldpreis ab und liegen im Depot. Allerdings fehlt hier das physische Sicherheitsgefühl, das viele Anleger gerade in Krisenzeiten schätzen.

Fazit: Gold als Depotbeimischung

Gold kann als Beimischung im Portfolio sinnvoll sein – allerdings nur in Maßen. Die fehlenden laufenden Erträge und die hohen Schwankungen machen das Edelmetall zu einer reinen Spekulation auf Wertsteigerung. Wer dennoch investieren möchte, sollte günstige Bezugsquellen nutzen und die Lagerkosten nicht unterschätzen.

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