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GSK hebt Prognose für 2025 nach starkem Quartal an

Wachstum bei HIV- und Krebsmedikamenten kompensiert Rückgang im Impfstoffgeschäft

GSK hebt Prognose für 2025 nach starkem Quartal an

GSK hat seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für das Jahr 2025 angehoben, nachdem das britische Pharmaunternehmen im dritten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hat. Das starke Wachstum bei Spezialmedikamenten, insbesondere in den Bereichen HIV und Onkologie, trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Für das Quartal bis zum 30. September meldete GSK einen Umsatz von 8,55 Milliarden Pfund und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 55 Pence. Analysten hatten zuvor mit 8,24 Milliarden Pfund Umsatz und 47,1 Pence Gewinn je Aktie gerechnet.

Das Unternehmen geht nun davon aus, dass der Jahresumsatz um 6 bis 7 Prozent und der bereinigte Gewinn je Aktie um 10 bis 12 Prozent steigen wird. Zuvor war GSK von einem Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent und einem Gewinnanstieg zwischen 6 und 8 Prozent ausgegangen. In der Prognose sind bereits die Auswirkungen bestehender und potenzieller Handelszölle berücksichtigt, darunter 15 Prozent auf europäische Produkte.

Die Umsätze auf dem US-Markt legten bei konstantem Wechselkurs um 7 Prozent auf 4,55 Milliarden Pfund zu. Besonders stark entwickelten sich dabei die HIV- und Krebsmedikamente, die weiterhin zu den Wachstumstreibern des Unternehmens gehören. Rückläufig war hingegen der Absatz des Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix, dessen Verkäufe im Quartal um 15 Prozent sanken. GSK begründete dies mit einer verlangsamten Erschließung bislang ungeimpfter Bevölkerungsgruppen.

Trotz dieser Entwicklung übertrafen die gesamten Impfstofferlöse mit 2,68 Milliarden Pfund die Markterwartungen von 2,55 Milliarden Pfund. Das Unternehmen hält an seiner Prognose fest, wonach die Impfstoffumsätze im Jahr 2025 leicht rückläufig oder weitgehend stabil bleiben werden.

Für GSK war dies das letzte Quartalsupdate unter der Leitung von CEO Emma Walmsley. Ab Anfang 2026 wird Luke Miels die Führung übernehmen. Analysten und Investoren erwarten, dass Miels den Konzern durch ein herausforderndes Umfeld mit US-Handelszöllen, Preisdruck und dem Auslaufen wichtiger Patente steuern wird. Langfristig strebt GSK an, bis 2031 einen Jahresumsatz von mehr als 40 Milliarden Pfund zu erreichen. Derzeit gehen Schätzungen von rund 34 Milliarden Pfund aus.

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