Handelsbanken senkt Bewertung für Novo Nordisk
Deutlich reduziertes Kursziel wegen Unsicherheiten bei Strategie und Führung

Handelsbanken hat ihre Einschätzung für den dänischen Pharmakonzern Novo Nordisk angepasst und die Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft. Gleichzeitig senkte die Bank das Kursziel deutlich von 480 auf 330 dänische Kronen, was einer Reduktion von rund 31 Prozent entspricht. Die Analysten begründen diesen Schritt mit einer zunehmenden Unsicherheit in Bezug auf die Unternehmensstrategie, die durch Führungswechsel, Akquisitionen und regulatorische Risiken ausgelöst wurde.
Nach Einschätzung von Handelsbanken haben die jüngsten Entscheidungen des Unternehmens Fragen hinsichtlich der strategischen Ausrichtung aufgeworfen. Die Bank erklärte, dass es schwierig sei, die Logik hinter den jüngsten Schritten des Managements nachzuvollziehen, und man deshalb das ursprüngliche Investment-Case nicht länger rechtfertigen könne.
Darüber hinaus rechnet Handelsbanken mit einer Korrektur der bisherigen Gewinnprognosen. Insbesondere für die Jahre 2025 und 2026 wird eine schwächere Entwicklung erwartet. Die Unsicherheiten betreffen sowohl die Margenerwartungen als auch die Einschätzung zukünftiger Wachstumsfelder. Dennoch weist die Bank darauf hin, dass die Aktie von Novo Nordisk historisch betrachtet vergleichsweise günstig bewertet sei.
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Zur AktienanalyseEin mögliches Aufwärtspotenzial sieht Handelsbanken in den laufenden Alzheimer-Studien „evoke“ und „evoke+“. Deren Ergebnisse werden noch vor Jahresende erwartet und könnten, je nach Ausgang, den Ausblick auf die mittelfristige Geschäftsentwicklung beeinflussen. Insgesamt bleibt die Bank jedoch vorsichtig und erwartet, dass die Gewinnerwartungen des Marktes an das Unternehmen in den kommenden Monaten angepasst werden.


