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Hedgefonds-Legende Paulson verkauft komplette Beteiligung an Trilogy Metals

Nach über zehn Jahren steigt der Milliardär bei dem Alaska-Bergbauunternehmen aus – kurz vor geplantem Staatseinstieg.

Hedgefonds-Legende Paulson verkauft komplette Beteiligung an Trilogy Metals

Der bekannte Hedgefonds-Manager John Paulson hat sich von seiner gesamten Beteiligung an Trilogy Metals Inc. getrennt. Wie aus Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, veräußerte Paulson über seine Investmentgesellschaft Paulson & Co. im vierten Quartal 2024 insgesamt 14,3 Millionen Aktien des auf Alaska spezialisierten Bergbauunternehmens. Damit endet ein Investment, das mehr als ein Jahrzehnt Bestand hatte.

Vor dem Verkauf hielt Paulson einen Anteil von 8,7 Prozent an Trilogy Metals und war damit der viertgrößte Investor des Unternehmens. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist bemerkenswert: Er fällt mit den Plänen des Weißen Hauses zusammen, selbst eine Beteiligung von zehn Prozent an dem Unternehmen zu erwerben. Die US-Regierung hatte diese Absicht bereits im Oktober angekündigt, der Deal ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

Strategische Neuausrichtung im Rohstoffsektor

Trilogy Metals, mit Hauptsitz in Vancouver, entwickelt gemeinsam mit dem australischen Bergbaukonzern South32 Ltd. eine bedeutende Kupfer- und Zinkmine in Alaska. Das Projekt steht im Einklang mit den Bemühungen der US-Regierung, die heimische Rohstoffgewinnung auszubauen und die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.

Paulson, der vor allem für seine langfristigen Goldinvestitionen bekannt ist, profitiert weiterhin von der verstärkten Förderung von Bergbauprojekten in den USA. Der Hedgefonds-Manager hält nach wie vor Beteiligungen an der Perpetua Resources Corp., die unter der Trump-Administration als Prioritätsprojekt eingestuft wurde. Auch an Novagold Resources Inc. in Alaska ist Paulson beteiligt – ein weiteres Unternehmen, das von der aktiven Förderung des Rohstoffabbaus durch die Regierung profitiert.

Der Verkauf der Trilogy-Anteile könnte Teil einer Portfolio-Umschichtung sein, bei der Paulson seine Investments auf Projekte mit direkter Regierungsunterstützung konzentriert. Die genauen Beweggründe für den Ausstieg bei Trilogy Metals hat der Milliardär bislang nicht öffentlich kommentiert.

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