Heritage Mining bestätigt Goldadern beim Melba-Projekt in Ontario
Das kanadische Explorationsunternehmen meldet mehrere goldführende Adern aus Bohrungen und startet eine detaillierte Strukturstudie.

Heritage Mining Ltd. (CSE: HML, FRA: Y66) hat die Bestätigung mehrerer goldmineralisierter Adern auf seinem Projekt Melba in Ontario, Kanada, bekannt gegeben. Die Bohrlöcher ML3800-001 und HML3800-002 zielen auf mehrere Adern entlang des Trends der sogenannten „Blue Vein" ab, wo historische Berichte sichtbares Gold an der Oberfläche beschreiben. Das Projekt Melba liegt etwa 22 km nordöstlich von Kirkland Lake und 90 km südöstlich von Timmins im Nordosten Ontarios.
Die Analyseergebnisse aus dem Bohrloch ML3800-001 zeigen ein verzweigtes System goldführender Adern in verschiedenen Tiefen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Blue Vein:
2,44 g/t Gold über 2,50 m ab 35,5 m Tiefe
Mike Vein:
3,44 g/t Gold über 1 m ab 124,5 m Tiefe
Rolling Vein:
0,20 g/t Gold über 2,5 m ab 129,6 m Tiefe
Contact Vein:
0,10 g/t Gold über 1 m ab 145 m Tiefe
New Vein:
0,12 g/t Gold über 1 m ab 150 m Tiefe
Die Analysen für das zweite Bohrloch HML3800-002 stehen noch aus. Das Unternehmen protokolliert derzeit den Kern und hat mit orientierten Bohrkern-Strukturmessungen begonnen, um Trend und Einfallen der verschiedenen Adergruppen zu bestimmen.
Wachsendes Goldmineralisierungssystem
Peter Schloo, President, CEO und Director von Heritage Mining, kommentierte die Ergebnisse: „Wir stoßen bei Melba weiterhin auf neue goldführende Adern und sind begeistert, dass das System an Größe gewinnt. Einige dieser Quarzaderstrukturen wurden von historischen Explorationsunternehmen bisher nicht bebohrt, da einige der Adern nicht an der Oberfläche zu Tage treten." Schloo ergänzte, dass das Unternehmen interpretiere, dass die breiteren Ader- und Äderchenzonen potenziell entlang der Streichrichtung oder in der Tiefe konvergieren könnten – genau darauf wolle man bei Melba künftig abzielen.
Aus geologischer Sicht tritt die Goldmineralisierung innerhalb einer gescherten rhyolithischen Tuff-/Fragment-Lithologie auf. Die mineralisierte Zone ist stark strukturell kontrolliert und enthält Adern aus mehreren Generationen mit Merkmalen von Brekzien-, Scher- und Dehnungszonen. Diese Morphologie ist charakteristisch für große orogene Goldlagerstätten weltweit, wie das Unternehmen in seiner Mitteilung hervorhebt.
Strategisch günstige Lage in Ontarios Goldgürtel
Das Projekt Melba umfasst rund 3.886 Hektar und liegt entlang der Ross-Verwerfung, einem Abzweig der bedeutenden Porcupine-Destor-Verwerfungszone. Diese geologische Struktur steht in Verbindung mit mehreren bedeutenden Goldminen: Die McEwen-Mine (Grey Fox Mine) mit über einer Million Unzen Gold befindet sich in rund 22 km Entfernung, die Ross-Mine mit ebenfalls über einer Million Unzen Gold liegt etwa 16 km entfernt. Die Nähe zu diesen etablierten Produktionsstätten unterstreicht das regionale Explorationspotenzial des Melba-Projekts.
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Zur AktienanalyseDie Strukturstudie unter der Leitung von Brett Davis soll die gewonnenen Daten in das geologische Modell integrieren. Diamantbohrabschnitte deuten auf ein verzweigtes System von scherungsgebundenen Adern mit alteriertem Nebengestein in den Deformationszonen hin. Der verzweigte Charakter der Adern und historische Kartierungen aus den Untertagebauen von Melba sollen im Rahmen eines künftigen Programms mit orientierten Kernbohrungen weiter bewertet werden.
Strenge Qualitätskontrolle nach Industriestandard
Heritage Mining setzt bei der Probenahme und Analyse auf ein strenges QA/QC-Protokoll. Die Goldbestimmung erfolgt mittels PhotonAssay bei Paragon Geochemical in Timmins, einem nach ISO/IEC 17025:2017 akkreditierten Labor. Die zerstörungsfreie Analysemethode nutzt hochenergetische Röntgenstrahlen mit einem Golddetektionsbereich von 0,015 ppm bis 350 ppm. Standards und Leerproben machen mindestens 10 % der Proben aus, und alle veröffentlichten Ergebnisse haben die strengen Qualitätskontrollprotokolle des Unternehmens bestanden.
Heritage Mining weist darauf hin, dass für das Projekt Melba noch keine wirtschaftlichen Bewertungen abgeschlossen wurden und das Projekt derzeit über keine Ressourcen oder Reserven verfügt. Das Unternehmen betreibt neben Melba weitere Projekte in Ontario, darunter Drayton-Black Lake, Contact Bay und Scattergood in der Nähe von Sioux Lookout.


