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Honda ruft 325.000 Odyssey-Fahrzeuge wegen Rückfahrkamera-Problemen zurück

Wassereinbruch in die Kamera kann die Bildanzeige beim Rückwärtsfahren zum Ausfall bringen und die Unfallgefahr erhöhen.

Honda ruft 325.000 Odyssey-Fahrzeuge wegen Rückfahrkamera-Problemen zurück

Honda Motor America, eine Tochtergesellschaft des japanischen Automobilherstellers Honda Motor Co Ltd, hat in den USA einen umfangreichen Fahrzeugrückruf eingeleitet. Betroffen sind insgesamt 325.588 Fahrzeuge des Modells Odyssey. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) gab den Rückruf am Mittwoch, dem 8. Juli, offiziell bekannt.

Der Rückruf betrifft Odyssey-Fahrzeuge der Modelljahre 2018 bis 2020. Das Kernproblem liegt in der Rückfahrkamera: Wasser kann in das Gerät eindringen und dazu führen, dass beim Einlegen des Rückwärtsgangs kein Kamerabild mehr angezeigt wird. Dies erhöht die Unfallgefahr erheblich, da Fahrer beim Rückwärtsfahren auf die Kameraanzeige angewiesen sind.

Kostenloser Kameratausch bei autorisierten Händlern

Im Rahmen der Rückrufaktion werden autorisierte Honda-Händler die betroffenen Rückfahrkameras kostenlos austauschen. Betroffene Fahrzeughalter müssen dafür keine Kosten tragen. Die NHTSA überwacht die ordnungsgemäße Durchführung der Instandsetzungsmaßnahmen.

Der Honda Odyssey ist ein in den USA sehr populärer Minivan und gehört seit Jahrzehnten zu den meistverkauften Fahrzeugen seiner Klasse in Nordamerika. In Deutschland und Europa wird das Modell nicht regulär angeboten, weshalb der Rückruf hierzulande keine direkten Auswirkungen auf Fahrzeughalter hat. Für deutsche Anleger, die Honda-Aktien im Portfolio halten, ist der Rückruf dennoch relevant, da er Kosten für den Konzern bedeutet.

Rückfahrkameras als Sicherheitsstandard in den USA

In den Vereinigten Staaten sind Rückfahrkameras seit 2018 für alle neu zugelassenen Pkw gesetzlich vorgeschrieben. Die NHTSA hatte diese Regelung eingeführt, um Unfälle beim Rückwärtsfahren zu reduzieren – insbesondere zum Schutz von Fußgängern und Kindern im toten Winkel. Ein Ausfall dieser Systeme gilt daher als sicherheitsrelevanter Mangel, der einen Rückruf rechtfertigt.

Die wichtigsten Fakten zum Rückruf im Überblick:

Betroffenes Modell:

Honda Odyssey

Modelljahre:

2018 bis 2020

Anzahl betroffener Fahrzeuge:

325.588

Ursache:

Wassereinbruch in die Rückfahrkamera führt zum Ausfall der Bildanzeige

Risiko:

Erhöhte Unfallgefahr beim Rückwärtsfahren

Maßnahme:

Kostenloser Austausch der Rückfahrkamera durch Honda-Händler

Zuständige Behörde:

NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration)

Fahrzeughalter in den USA, die ein Odyssey-Modell der betroffenen Baujahre besitzen, sollten sich an einen autorisierten Honda-Händler wenden, um zu prüfen, ob ihr Fahrzeug vom Rückruf betroffen ist. Die NHTSA stellt entsprechende Informationen auch auf ihrer offiziellen Website zur Verfügung.

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