Iga Świątek: Wimbledon-Tunnel-Gang bereitete ihr früher großen Stress
Tennisstar Iga Świątek verrät, wie ein mentales Mantra ihr half, sich auf dem heiligen Rasen von Wimbledon wohlzufühlen.

Wimbledon-Siegerin Iga Świątek blickt auf ihren ersten Titelgewinn beim prestigeträchtigsten Tennisturnier der Welt zurück – und ihre stärkste Erinnerung ist überraschend: Nicht die Trophäe, nicht das dominanteste Finale der vergangenen 114 Jahre, sondern ein schlichter Gang durch einen Tunnel.
Wenn die polnische Weltklassespielerin an ihren ersten Wimbledon-Triumph zurückdenkt, schweifen ihre Gedanken zu dem Weg, den sie vor ihren Matches zurücklegte. Dieser führte von den Hallentrainingsplätzen gegenüber dem All England Lawn Tennis Club bis in das Innere des berühmten Centre Court – einer der ikonischsten Sportstätten der Welt.
Mentale Stärke als Schlüssel zum Erfolg
Während sie diesen Tunnel durchschritt, wiederholte Świątek ein persönliches Mantra. „Dies ist das erste Mal in deinem Leben, dass du dich auf Rasen wohlfühlst", sagte sie sich dabei. Diese mentale Technik half ihr offenbar, die innere Anspannung zu überwinden, die sie zuvor beim Betreten des Centre Court empfunden hatte.
Świątek gab offen zu, dass der Gang auf den Centre Court sie früher „wirklich gestresst" habe. Diese Aussage ist bemerkenswert, denn sie zeigt, wie selbst die weltbesten Athletinnen mit mentalem Druck kämpfen – und wie entscheidend psychologische Vorbereitung im Spitzensport ist.
Rasen gilt traditionell als die anspruchsvollste Oberfläche im Tennis. Der Untergrund erfordert ein völlig anderes Spielgefühl als die Sandplätze, auf denen Świątek besonders bekannt für ihre Dominanz ist. Dass sie sich auf diesem fremden Terrain durch mentale Arbeit neu erfunden hat, unterstreicht ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit als Sportlerin.
Wimbledon als besondere Herausforderung
Das Turnier in London gilt als das älteste und traditionsreichste Grand-Slam-Turnier der Welt. Der Centre Court des All England Lawn Tennis Club ist eine der bekanntesten Sportstätten überhaupt – und entsprechend groß ist der psychologische Druck, der auf den Spielerinnen und Spielern lastet, wenn sie durch den berühmten Tunnel auf den Platz treten.
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Zur AktienanalyseŚwiąteks Schilderung macht deutlich, dass hinter sportlichen Höchstleistungen oft intensive mentale Arbeit steckt, die für Außenstehende unsichtbar bleibt. Die Fähigkeit, negative Gedanken durch gezielte Mantras zu ersetzen, ist eine Technik, die auch in der Sportpsychologie breite Anwendung findet.
Ihre Erinnerungen an Wimbledon wurden im Rahmen eines Newsletters von FT Markets veröffentlicht, in dem FT-Chefredakteurin Roula Khalaf wöchentlich ihre Lieblingsgeschichten vorstellt. Świąteks offene Einblicke in ihre mentale Vorbereitung dürften nicht nur Tennisfans, sondern auch alle interessieren, die sich mit Hochleistung und psychologischer Resilienz beschäftigen.


