Immobilienmarkt Deutschland: Wo Käufer jetzt am besten verhandeln
Im zweiten Quartal 2026 zeigt sich der deutsche Immobilienmarkt stabil – mit regionalen Unterschieden beim Verhandlungsspielraum.

Der deutsche Immobilienmarkt präsentiert sich im zweiten Quartal 2026 in robuster Verfassung. Aktuelle Daten der Plattform ImmoScout24 belegen: Die Kaufpreise für Bestandswohnungen sind bundesweit im Schnitt um 1,0 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2026 gestiegen. Bei Neubauwohnungen fiel das Plus mit 0,6 Prozent etwas moderater aus.
Für Privatanleger und Immobilienkäufer bedeutet das: Der Markt bewegt sich, aber nicht dramatisch. Die Preissteigerungen bleiben überschaubar – ein Zeichen für eine gewisse Stabilisierung nach den turbulenten Jahren zuvor.
Metropolen: Teuer, aber kaum noch Luft nach oben
Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die acht größten deutschen Städte. In den sogenannten Top-8-Metropolen, wo das Preisniveau ohnehin bereits hoch ist, fielen die Zuwächse entsprechend gering aus. Berlin verzeichnete mit lediglich 0,3 Prozent den schwächsten Anstieg unter den Großstädten. Hamburg lag mit 0,9 Prozent am oberen Ende der Skala.
Dieses Muster ist für erfahrene Immobilieninvestoren wenig überraschend. Je höher das absolute Preisniveau, desto geringer ist in der Regel das prozentuale Wachstumspotenzial – zumindest kurzfristig. Genau hier eröffnen sich für Käufer interessante Verhandlungsmöglichkeiten.
Wer in Hochpreislagen wie Berlin oder München kaufen möchte, trifft auf Verkäufer, die angesichts der moderaten Preisentwicklung möglicherweise kompromissbereiter sind als in früheren Boomjahren. Der Verhandlungsspielraum ist dort tendenziell größer als in Märkten mit starkem Preisauftrieb.
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Zur AktienanalyseFür Privatanleger, die Immobilien als Kapitalanlage in Betracht ziehen, liefern die ImmoScout24-Daten wichtige Orientierungspunkte:
- Bestandswohnungen verteuerten sich bundesweit um durchschnittlich 1,0 Prozent im Quartalsvergleich
- Neubauwohnungen stiegen um 0,6 Prozent
- In Berlin betrug der Preisanstieg bei Bestandswohnungen nur 0,3 Prozent
- Hamburg verzeichnete mit 0,9 Prozent den stärksten Anstieg unter den betrachteten Metropolen
Die stabile Marktlage bietet Käufern eine solide Planungsgrundlage. Anders als in Phasen starker Preisanstiege müssen Interessenten nicht mehr unter extremem Zeitdruck entscheiden. Das verschiebt die Verhandlungsmacht leicht zugunsten der Käuferseite – insbesondere in den teuren Großstädten, wo das Wachstum spürbar abgeflacht ist.


