Iran-Krieg belastet Märkte: S&P 500 und Nasdaq geben deutlich nach
Der Konflikt mit dem Iran trifft Aktien, Anleihen und den Immobilienmarkt gleichermaßen hart.

Der eskalierende Iran-Konflikt hat die Finanzmärkte erneut in Mitleidenschaft gezogen. Der S&P 500 verlor 1,7 Prozent, während der technologielastige Nasdaq sogar 2,4 Prozent einbüßte. Anleger flüchteten aus risikobehafteten Anlagen und suchten Sicherheit in anderen Assetklassen.
Besonders deutlich reagierte der Ölmarkt auf die geopolitischen Spannungen. Der Frontmonat der Sorte Brent Rohöl verteuerte sich um 5,7 Prozent auf 108,01 US-Dollar pro Barrel. Ein derart hoher Ölpreis erhöht den Inflationsdruck weltweit und belastet Verbraucher sowie Unternehmen gleichermaßen.
Auch der Anleihemarkt blieb nicht verschont. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe stieg um 0,088 Prozentpunkte auf 4,415 Prozent. Steigende Anleiherenditen signalisieren fallende Kurse und deuten auf einen breiten Risikoabbau bei institutionellen Investoren hin.
Hypothekenzinsen auf höchstem Stand seit September
Besonders spürbar werden die Folgen am amerikanischen Immobilienmarkt. Der Durchschnittszins für eine 30-jährige Festzins-Hypothek kletterte in dieser Woche auf 6,38 Prozent, nach 6,22 Prozent in der Vorwoche – der vierte Anstieg in Folge. Das Finanzierungsinstitut Freddie Mac veröffentlichte diese Zahlen am Donnerstag.
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Zur AktienanalyseDieser Wert markiert den höchsten Hypothekenzins seit September und droht, die traditionell starke Frühjahrssaison am US-Immobilienmarkt abzuwürgen. Für deutsche Anleger mit Exposure in US-Immobilienwerten oder REITs ist dies ein wichtiges Warnsignal. Steigende Finanzierungskosten bremsen in der Regel Kaufnachfrage und Preisdynamik am Wohnungsmarkt spürbar.


