Israelisches Militär tötet drei Palästinenser im Gazastreifen
Luftangriffe in Khan Yunis und Gaza-Stadt fordern drei Todesopfer – trotz bestehendem Waffenstillstand mit der Hamas.

Bei zwei getrennten israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben palästinensischer Gesundheitsbehörden drei Männer getötet worden. Ein Mann starb bei einem Angriff auf ein Fahrzeug im Gebiet von Khan Yunis im Süden des Küstenstreifens. Zwei erwachsene Brüder kamen in Shuja'iyya, einem Stadtviertel östlich von Gaza-Stadt, ums Leben.
Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen. Nach Berichten der Hamas-nahen Nachrichtenagentur Shehab wurden die Brüder getötet, nachdem eine von Israel unterstützte palästinensische Miliz versucht hatte, sie zu entführen. Zeugen berichteten gegenüber Reuters, dass die beiden bewaffneten Männer mit der Miliz in Konflikt geraten seien und anschließend durch Drohnen gezielt angegriffen wurden. Weder die Hamas noch eine andere militante Gruppe reklamierte die Brüder als eigene Mitglieder.
Waffenstillstand hält Gewalt nicht auf
Seit dem Inkrafttreten eines Waffenstillstands mit der Hamas im November haben israelische Streitkräfte nach Angaben lokaler Gesundheitsbehörden mehr als 680 Palästinenser im Gazastreifen getötet. Die Gewalt reißt damit trotz der vereinbarten Feuerpause nicht ab. Seit Beginn des Konflikts im Oktober 2023 wurden insgesamt mehr als 72.000 Menschen getötet.
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Zur AktienanalyseZusätzlich zu den Operationen im Gazastreifen führt Israel derzeit an der Seite der USA einen Krieg gegen den Iran. Parallel dazu setzt das israelische Militär eine neue Kampagne gegen die Hisbollah fort und ist in den Südlibanon eingedrungen. Seit Beginn des Iran-Konflikts vor rund einem Monat wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen mindestens 40 weitere Palästinenser durch israelische Streitkräfte getötet.


